Sophia Carlotta Chiariello krönt sich zur Schweizer Meisterin 2024

    Oliver Dütschler
    Oliver Dütschler

    Bern,

    Die Bernerin Sophia Carlotta Chiariello krönte sich in Winterthur zur neuen Schweizer Meisterin 2024 in der Rhythmischen Gymnastik.

    Sophia Carlotta Chiariello
    Sophia Carlotta Chiariello holte sich in Winterthur den Schweizer Meistertitel 2024. - Enrico Della Valle

    Nur eine Woche nach den Europameisterschaften in Budapest (Ungarn), bei denen Chiariello bei ihrer EM-Premiere glänzte, traten die besten Schweizer Gymnastinnen bei den Schweizer Meisterschaften in der Axa-Arena in Winterthur gegeneinander an.

    Sophia Carlotta Chiariello vom TV Länggasse und dem RLZ Biel und Region zeigte mit den vier Handgeräten Reifen, Ball, Keulen und Band vier nahezu fehlerfreie Übungen und konnte sich schon in ihrem ersten Jahr in der Elite-Klasse als Jüngste gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.

    Die künstlerischen und ausdrucksstarken Übungen von Chiariello überzeugten das Wettkampfgericht und die Zuschauer gleichermassen.

    Sie gewann den Mehrkampf mit 122,500 Punkten vor Lauren Grüniger (121,250 Punkte) und Nika Zajc (120,550 Punkte) und holte sich verdientermassen den Titel.

    Anerkennung und Unterstützung der Sportart

    «Ich freue mich sehr, dass ich den Meistertitel wie letztes Jahr als Juniorin nun auch in der Elite-Klasse gewinnen konnte, denn die Konkurrenz in der Schweiz ist beachtlich.

    Am meisten freut mich aber, dass die Meisterschaft gezeigt hat, dass die RG in der Schweiz lebt: Es gibt breiten Nachwuchs, eine international konkurrenzfähige Spitze und viele begeisterte Zuschauerinnen.

    Ich schätze die Medaillen, aber viel wichtiger ist es mir, dass unsere Sportart die Anerkennung und Unterstützung bekommt, die wir Athletinnen dringend brauchen, um uns gesund und gut weiterentwickeln zu können», sagte Chiariello zu Nau.ch.

    Fernziel WM 2025 in Rio de Janeiro

    Die Titelverteidigerin Norah Demierre musste verletzungshalber auf eine Wettkampfteilnahme verzichten.

    Erfreulich ist auch der fünfte Platz von Livia Maria Chiariello, die sich nach einer langen Verletzungspause eindrücklich zurückmeldete und gar eine Finalmedaille holte.

    Das Fernziel von Chiariello sind die Weltmeisterschaften 2025 vom 20. bis 24. August in Rio de Janeiro (Brasilien).

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