An den Berner Schulen werden aktuell pro Woche rund 100'000 Schülerinnen und Schüler auf das Coronavirus getestet. Damit die Testresultate möglichst rasch vorliegen, ist unter anderem der Zivilschutz mitverantwortlich.
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Coronavirus: An Berner Schulen gibt es kein breites Testen mehr. - Keystone

Das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) koordiniert und disponiert den gesamtkantonalen Zivilschutzeinsatz.

Die Einsatzteams bilden die fünf regionalen Zivilschutzorganisationen Aaretal, Biel/Bienne Regio, Niesen, Region Aarberg und Region Langenthal. Sie stellen die Teams jeweils aus ihren eigenen Reihen oder in Zusammenarbeit mit weiteren Zivilschutzorganisationen zusammen, wie die bernische Sicherheitsdirektion am Montag mitteilte.

Sicherheitsdirektor Philippe Müller betont laut Mitteilung seiner Direktion vom Montag, dass dank den bestehenden Führungsstrukturen, der Mobilität und dem verfügbaren Personal der Zivilschutz in der Lage sei, solche Einsätze rasch und zielgerichtet zu leisten. Auch funktionierten Einsätze ausserhalb der eigenen Zivilschutzregion problemlos.

Die Zivilschützenden kommen zum Einsatz, wenn bei den Pooltests in den Klassen ein positives Resultat gefunden wird. Dann werden die betroffenen Schulkinder und Lehrpersonen der Poolgruppe einzeln getestet.

In der Regel sind die mobilen Einsatzteams des Zivilschutzes innerhalb einer Stunde vor Ort, führen die Einzeltests durch und bringen die Proben direkt ins Labor. Innert 30 bis 35 Stunden nach dem Ersttest ist dann klar, wie der Schulunterricht weitergeführt werden kann. Die raschen Resultate helfen laut Mitteilung mit, den Fernunterricht auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.

Seit Anfang Mai wird in den Schulen im Kanton Bern regelmässig freiwillig getestet. Die breiten Tests an den Schulen laufen nach aktuellem Stand der Dinge noch bis drei Wochen nach den Sommerferien.

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