Die neue Berner Gemeinderätin Marieke Kruit (SP) plant Massnahmen, um die Stadt hitzeverträglicher zu machen.
Marieke Kruit
Die neue Berner Gemeinderätin Marieke Kruit (Mitte, SP). - Keystone

Die neue Berner Gemeinderätin Marieke Kruit (SP) plant Massnahmen, um die Stadt hitzeverträglicher zu machen. Das sagte Kruit am Montag an einem Medientermin nach rund 100 Tagen im Amt.

Die Anzahl und die Intensität von Hitzewellen würden zunehmen, erklärte Kruit gemäss Communiqué. Besonders in dicht besiedeltem Gebiet werde man das spüren.

In ihrer Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS) seien bereits diverse Projekte gestartet worden. So teste die Stadt auf der Schützenmatte, welche Baumarten in welcher Erde am besten mit der Hitze zurechtkommen würden.

An verschiedenen Orten in der Stadt sollen Böden entsiegelt werden. Getestet wird zudem eine mobile «Stadtpergola», ein baumförmiges Gestell aus Metall. An ihm sollen sich Kletterpflanzen hinaufwinden, wachsen und für Schatten sorgen können.

Klimaanpassungsmassnahmen müssten nicht zwingend gross und teuer sein, betonte Kruit. Dafür sei der Loryplatz ein gutes Beispiel. Hier sei schon vor einigen Jahren das Verbindungssträsschen zwischen Schloss- und Könizstrasse zurückgebaut und die Fläche entsiegelt worden.

Das Klima in Bern verbessern möchte Marieke Kruit auch im übertragenen Sinn. «In einer Stadt treffen verschiedene Interessen aufeinander», hielt Kruit fest: «Da ist es wichtig, miteinander zu diskutieren, einander zuzuhören und gemeinsam einen Kompromiss zu suchen.»

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