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    Kanton Bern: Wizards entscheiden Berner Derby mit 5:2 für sich

    Wizards Bern Burgdorf
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    In der Neuen Schützenmatte in Burgdorf BE haben sich die Wizards Bern Burgdorf gegen Unihockey Berner Oberland mit 5:2 durchgesetzt.

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    Wizards entscheiden Berner Derby mit 5:2 für sich. - Dieter Meierhans

    Nach drei Spielen und ebenso vielen Siegen stand für die Wizards das erste Spitzenduell der noch jungen Saison an. Mit Unihockey Berner Oberland wartete ein starker Gegner, gegen den die Zauberinnen unbedingt zeigen wollten, wer im Kanton Bern die Nummer eins ist. Ein intensives, physisches und energiegeladenes Spiel war vorprogrammiert.

    Der Anpfiff ertönte und beide Teams starteten konzentriert in die Partie. BEO entschied das erste Bully für sich und tauchte bereits wenige Sekunden später gefährlich vor dem Tor der Wizards auf. Doch Torhüterin Ela-Fée Greber war von Beginn an hellwach und hielt ihr Tor sauber.

    Mit zunehmender Spieldauer fanden die Wizards immer besser ins Spiel und wurden in der 10. Minute für ihren Einsatz belohnt: Eva Krtenova brachte die Wizards mit einem Weitschuss in Führung. Die Zauberinnen fanden nun vermehrt Lösungen gegen die defensiv kompakt stehenden und konterstarken Oberländerinnen.

    Nach einer schön herausgespielten Auslösung und einem präzisen Querpass auf Lisa Von Arx erhöhte diese in der 16. Minute auf 2:0. BEO suchte den Anschlusstreffer, scheiterte jedoch immer wieder an einer überragenden Ela-Fée Greber.

    Kurz vor Drittelsende musste BEO eine Strafe hinnehmen. Die Wizards nutzten die Gelegenheit, um mit sechs Feldspielerinnen nochmals Druck aufzubauen. Der dritte Treffer wollte allerdings nicht mehr fallen.

    So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung und einem Powerplay im Rücken in die erste Pause.

    Mit neuen Inputs von Mirco Torri starteten die Wizards ins Mitteldrittel. Zunächst stand das erste Powerplay des Abends auf dem Programm. Die Zauberinnen liessen den Ball gut laufen, doch BEO überzeugte mit starken Blocks und einer äusserst kompakten Box.

    Die Abschlüsse der Wizards waren zu wenig gefährlich, weshalb die Überzahl ungenutzt blieb. Dass die Wizards auch ohne Powerplay können, bewiesen sie in der 26. Minute: Topscorerin Mirjam Wyss erhöhte auf 3:0 und schien die Weichen für die Partie endgültig auf Sieg zu stellen. Doch BEO gab sich keineswegs geschlagen.

    Die Wizards blieben offensiv immer wieder hängen, während die Oberländerinnen ihre Konter geschickt auszuspielen wussten. In der 35. Minute verkürzte BEO zunächst auf 3:1. Nur wenige Sekunden später unterlief den Wizards erneut ein Fehler, den die Gegnerinnen eiskalt zum 3:2 ausnutzten. Plötzlich war die Partie wieder völlig offen. Mit einer knappen Führung ging es in die zweite Pause.

    Für das Schlussdrittel war klar: Die Wizards mussten offensiv mutiger und effizienter auftreten und defensiv kompromisslos dagegenhalten. BEO machte es den Zauberinnen jedoch alles andere als leicht. Die Oberländerinnen erhöhten den Druck und glaubten zunehmend an die Wende.

    Doch die Wizards liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und hielten mit viel Routine und Selbstbewusstsein dagegen. Um nochmals frischen Schwung ins Spiel zu bringen, stellte Mirco Torri in den letzten zehn Minuten auf zwei Linien um. Der Wechsel zeigte Wirkung: In der 55. Minute traf Annika Morf aus spitzem Winkel zum wichtigen 4:2.

    BEO reagierte und ersetzte in den Schlussminuten die Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin. Doch die Wizards warfen sich in die Schüsse, gewannen wichtige Zweikämpfe und verteidigten ihren Vorsprung mit vollem Einsatz. Kurz vor Schluss eroberten sie den Ball und schalteten blitzschnell um. Annika Morf behielt die Übersicht und legte gekonnt für Tanja Kyburz auf, welche zum 5:2-Endstand einschob.

    Damit entscheiden die Wizards das erste Spitzenduell dieser Saison für sich und feiern den vierten Sieg in Folge.

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