Der Kanton Bern hat von der am Mittwoch eingetroffenen Moderna-Nachlieferung 46'600 Impfdosen erhalten. Dies ermögliche, rasch weitere Termine für die Impfgruppen A-E und O freizuschalten.
Impfung
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. (Symbolbild) - dpa

Zudem können auch die beteiligten Arztpraxen, Impfpraxen und bald auch die Apotheken beliefert werden, teilte Gundekar Giebel, Sprecher der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern, am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA mit.

Am Mittwoch hatte der Kanton Bern die Impftermine auch für Chronischkranke aller Altersgruppen (ab 16 Jahren) freigegeben. Diese Gruppen D, E und O umfassen insgesamt rund 50'000 Impfwillige. Vor der nun eingetroffenen Nachlieferung standen nur rund 20'000 buchbare Termine zur Verfügung. Diese können nun ausgebaut werden.

Am Mittwoch trafen schliesslich die 280'800 verspäteten Corona-Impfdosen von Moderna in der Schweiz ein. Letzten Samstag war zunächst nur ein Fünftel der versprochenen Lieferung eingetroffen, was insbesondere beim Kanton Bern für Kritik am Bundesamt für Gesundheit (BAG) sorgte.

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