Die Berner Kunsthalle erhält mit Kabelo Malatsie eine neue Direktorin. Die gebürtige Südafrikanerin wird die Nachfolge von Valérie Knoll antreten, die 2015 die Direktion der Kunsthalle übernahm. Die Direktion ist jeweils auf sieben Jahre begrenzt und wird turnusgemäss ausgeschrieben.
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Die Kunsthalle in Bern. - Keystone

«Wir versprechen uns von der Wahl eine Fortführung der inzwischen hundertjährigen Tradition der Kunsthalle Bern als Ort des Experiments, als Ort, an dem mit Kunst unterschiedliche Weltentwürfe, Utopien oder das Ungemütliche verhandelt werden»: Das sagte der Co-Präsident des Vereins Kunsthalle und Vorsitzender der Findungskommission, Florian Dombois, laut Mitteilung des Hauses vom Freitag.

Kabelo Malatsie hat einen Masterabschluss in Kunstgeschichte. Von 2011-2016 war sie stellvertretende Direktorin der einflussreichen Stevenson Gallery in Kapstadt und Johannesburg. Von 2018 bis 2019 leitete sie als Direktorin das VANSA (Visual Arts Network of South Africa), das Kunstschaffende, Kunsträume, Projekte und Netzwerke miteinander verknüpft.

Als freie Kuratorin (co-)kuratierte sie unter anderem Ausstellungen für die Yokohama Triennale in Japan oder das Museum für zeitgenössische Kunst (MACABA) in Barcelona sowie diverse Einzelausstellungen.

2016 weilte Malatsie für eine Forschungsreise anlässlich ihrer Masterarbeit in der Schweiz und recherchierte unter anderem im Archiv der Kunsthalle Bern.

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