Im Raum Frienisberg nördlich von Bern, also zwischen Hinterkappelen und Aarberg, soll der öffentliche Verkehr punktuell verbessert werden.
ÖV
Öffentlicher Verkehr in Bern. - Keystone

Die Regionale Verkehrskonferenz Biel-Seeland-Berner Jura und Bern-Mittelland haben ein neues Angebotskonzept für Busse und Postautos erarbeitet.

Bis Mitte November geht dieses Angebot in eine öffentliche Mitwirkung, wie die beiden Organisationen am Mittwoch mitteilten. Konkret planen sie beispielsweise, die Postautolinie 101 von Bern nach Hinterkappelen auf einen 7,5-Minuten-Takt umzustellen. Dies zur besseren Erschliessung des Insel- und des Von-Roll-Areals in Bern.

Für die beiden Linienäste Kappelenring und Schlossmatt - zwei Gebiete in Hinterkappelen - bedeutet das neu einen 15- statt einen 20-Minuten-Takt in Richtung Bern.

Auch soll zwischen Zollikofen und dem Berner Europaplatz via Frienisberg Süd eine neue Tangentiallinie mit der Nummer 108 eingerichtet werden. Dies zur Verbindung der beiden Wirtschafts-Entwicklungsschwerpunkte Bern West und Zollikofen.

Frienisberg soll besser angebunden werden

Im Weiteren ist geplant, den Frienisberg besser an das regionale Zentrum Aarberg anzubinden, indem die Linie 105 ab Seedorf via Aarberg nach Lyss verkehrt. Im Gegenzug fährt die Linie 365 (Seedorf–Aarberg) neu von Lobsigen nach Lyss. Die Linie 366 (Täuffelen–Aarberg) verkehrt neu via Kappelen nach Lyss.

Änderungen soll es auch im Raum Frauenkappelen, Mühleberg und Kallnach geben. So beabsichtigen die zuständigen Behörden etwa, die Linien 560 und 570 neu ab Mühleberg via Frauenkappelen nach Brünnen zu führen. Auf die heute nur schwach frequentierte Anbindung des S-Bahnhofs Rosshäusern soll verzichtet werden.

Das aktuelle Angebotskonzept für die Region Frienisberg stammt aus dem Jahr 2004. Eine Studie hat gezeigt, dass die Grundstruktur des bestehenden Busnetzes zweckmässig ist. Mit gezielten Anpassungen lasse sich die Attraktivität des ÖV-Angebots aber weiter verbessern.

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