Forschende der Universität Bern sehen Wilderei als Grund für die geringe Luchsdichte im Kanton Wallis.
Ein von der Fotofalle im Wallis erwischter Luchs.
Ein von der Fotofalle im Wallis erwischter Luchs. - sda - Stéphane Mettaz

Für Forschende der Universität Bern ist Wilderei der Grund für die geringe Luchsdichte im Kanton Wallis. Im Vergleich zu anderen Regionen der Schweiz wie Jura und Nordalpen weist die Luchspopulation in den südwestlichen Schweizer Alpen eine unerwartet niedrige Dichte auf. Um dies zu erklären, haben Forschende unter der Federführung von Raphaël Arlettaz vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern vier Hypothesen getestet. Sie kommen zum Schluss, dass Wilderei die Hauptursache für die extrem geringe Luchsdichte ist. Dies wird gestützt durch die Entdeckung eines Netzwerks von Fallensystemen.Mehr Informationen und Details gibt es auf der Seite der Universität Bern.

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