Das Kornhausforum fragt nach Ideen für urbane Räumen der Zukunft und sucht entsprechende Beiträge für eine Ausstellung. Die Eingabefrist läuft bis 16. April.
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Verwaltung (Symbolbild) - Der Bundesrat

Im Januar 2021 verschickte das Kornhausforum gemeinsam mit dem Architekturforum den Open Call «shared spaces in change». Auch in Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Krise fragt das Projekt nach neuen urbanen Räumen und einem neuen Verständnis von Öffentlichkeit. Wie wollen und werden wir zukünftig zusammenleben? Wie verändern und stärken wir die Wahrnehmung, das Aneignen und die Resilienz unseres öffentlichen Raumes? Wo können neuartige Raumkonzepte und künstlerische Eingriffe die Qualität von Begegnungen und Austausch im städtischen Raum verändern?

Das erste Projekt des neuen Leiters des Kornhausforums, Nicolas Kerksieck, interessiert auch die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum (KiöR), die sich dem Open Call anschliesst. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, in Ergänzung zu der im Kornhausforum geplanten Ausstellung auch Werke im öffentlichen Raum zu realisieren: Skulpturen, Modelle, Performances sind Beispiele möglicher Formate. Im Sinne eines Prototyps, als Modell oder Beispiel, sollen die Kunstwerke im Aussenraum utopische Perspektiven und einen mutigen Blick in die Zukunft wagen.

Eingabefrist bis 16. April 2021

Zur Auswahl der Beiträge – ob in der Ausstellung oder im Aussenraum – wurde die bestehende Jury des Kornhausforums und des Architekturforums mit Mitgliedern der KiöR-Kommission ergänzt. Die Eingabefrist für alle Beiträge wurde bis zum 16. April 2021 verlängert. Gesucht sind Projekte aus den Bereichen Architektur, Design, Bildender und Darstellender Kunst und angrenzenden Feldern, die sich mit dem öffentlichen Raum befassen. Die Ausstellung sowie eine Diskussionsplattform werden am 11. November 2021 eröffnet und den Sommer über in einer längeren Dialogphase entwickelt.

Mit dem Projekt geht die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum zum ersten Mal eine Kooperation mit einer kulturellen Institution ein. Diese Zusammenarbeit erweitert den Kreis angesprochener Akteure und des Publikums und stärkt die Kommunikation und Vermittlung der städtischen Kunstprojekte im öffentlichen Raum.

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