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    Bern: Tempo 20 in drei Quartieren – Fussgänger haben Vortritt

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    In Bern entsteht aus mehreren bestehenden Zonen die grossflächige Begegnungszone «Obstberg Nord». Der Gemeinderat bewilligt dafür 295'000 Franken.

    In Bern entsteht die grosse Begegnungszone Obstberg Nord. (Symbolbild)
    In Bern entsteht die grosse Begegnungszone Obstberg Nord. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    In den Quartieren Obstberg, Schönberg und Oberes Galgenfeld werden mehrere bestehende Begegnungszonen zur grossflächigen Begegnungszone «Obstberg Nord» zusammengeführt. Dadurch gilt künftig im gesamten Perimeter Tempo 20. Fussgängerinnen und Fussgänger haben Vortritt und können die Strasse überall queren. Für die Projektierung und Umsetzung hat der Gemeinderat einen Kredit von 295'000 Franken bewilligt.

    Die grossflächige Begegnungszone «Obstberg Nord» geht auf einen Antrag der Quartiervertretung Stadtteil 4 zurück. Der Projektperimeter wird von der Autobahn sowie der Ostermundigen-, Laubegg- und Schosshaldenstrasse begrenzt. Die Umsetzung erfolgt ab Frühling 2027 vorwiegend mit Signalisationen und Markierungen.

    Punktuell werden auch Massnahmen zur Klimaanpassung geprüft.

    Weitere Begegnungszonen in Planung

    Im Umfeld der Bitzius-Schule sowie rund um den Schönbergpark und den Guyerplatz erhöht die neue Begegnungszone insbesondere für Kinder die Verkehrssicherheit und wertet den öffentlichen Raum als Aufenthaltsort auf. Gleichzeitig sorgt die Vereinheitlichung der Geschwindigkeits- und Vortrittsregelungen für mehr Klarheit. Für die Projektierung und Umsetzung hat der Gemeinderat einen Kredit von 295'000 Franken bewilligt.

    Von den rund 320 Kilometern Gemeindestrassen in der Stadt Bern gehören inzwischen rund ein Viertel zu Begegnungszonen. Auf Wunsch der Quartiere wurden mehrere davon bereits zu grossflächigen Begegnungszonen zusammengefasst. Die Begegnungszone «Obstberg Nord» wird die zehnte grossflächige Begegnungszone auf Stadtgebiet sein.

    Sechs weitere Projekte in den Quartieren Aaregg, Rossfeld, Gryphenhübeli, Wyler und Bümpliz Stapfenacker sowie im Gebiet der Optingenstrasse sind aktuell in Planung.

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    Kommentare

    User #5192 (nicht angemeldet)

    Jeder will ein Auto wenn möglich SUV ganz gross, da reklamiert kein Grüner/Linken aber dann überall nur noch 30er Zone kaum mehr 50kmh zu fahren und die Trotinetts und E-Fahrräder überholen die Autos, super der Autofahrer darf nur noch zahlen und die Velos/Trottinett sollten nun unbedingt eine Vignette a Fr. 100 - bezahlen sie bestimmen ja auch wo die Velowege und Brücken gebaut werden müssen und viele fahren dann auf dem Trottoir.

    User #1861 (nicht angemeldet)

    Warum werden so coole Massnahmen eigentlich immer ausschliesslich in den schickimicki Quartieren gemacht und nie bei uns Proleten???

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