Im Vierjahresbericht der Denkmalpflege werden exemplarische Umbauten und Sanierungen in der UNESCO-Stadt Bern aufgezeigt und die Arbeit erläutert.
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Blick vom Bahnhof Bern. - Keystone

Im Vierjahresbericht der städtischen Denkmalpflege werden exemplarische Umbauten und Sanierungen in der UNESCO-Stadt Bern aufgezeigt und die Arbeit der Denkmalpflege erläutert.

Vom prächtigen Casino über detailreiche Mietwohnhäuser im Obstbergquartier, einem umgenutzten Industriebau an der Fabrikstrasse bis zur Dreifaltigkeitskirche werden verschiedenste Baugattungen als Beispiele für den sorgfältigen Umgang mit Baudenkmälern vorgestellt. Der aktuelle Vierjahresbericht erscheint erstmals als E-Book.

Umgang mit wertvoller Bausubstanz in den Quartieren

Nicht zuletzt dank ihrer hervorragenden Baukultur ist Bern eine der attraktivsten Städte der Schweiz. Aufgabe der Denkmalpflege ist es, diese wertvolle Bausubstanz zu erhalten und sorgfältig weiterzuentwickeln.

Die Arbeit der Denkmalpflege ist die Voraussetzung für den Status der Berner Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe. Gleichzeitig stellt sie den sorgfältigen Umgang mit wertvoller Bausubstanz in den Quartieren sicher und schafft damit Lebensqualität.

Der vierte Vierjahresbericht zeigt eine Auswahl von wichtigen oder besonders anschaulichen Beispielen der denkmalpflegerischen Tätigkeit aus den letzten Jahren.

Streifzug durch die Quartiere

Für Bernfreunde ist das Buch ein Streifzug durch die Quartiere und eine Entdeckungsreise zu wertvollen, von der Denkmalpflege betreuten Bauten. Unter den 39 Beispielen finden sich auch Projekte im öffentlichen Raum, so die Neugestaltung der Rathausgasse oder die Sanierung des Kleinen Muristaldens.

Einen Schwerpunkt stellen die Beispiele von wertvollen Wohnhäusern in der Altstadt und in den Quartieren dar. Diese äusserst sorgfältigen Umbauten und Renovationen stehen exemplarisch für einen nachhaltigen Umgang mit dem Baubestand.

Die dargestellten Projekte stehen ebenso für das ressourcenschonende Bauen im Bestand wie für die Weiterentwicklung von Baudenkmälern. Das Buch berichtet von den Erkenntnissen der Bauforschung, von engagierten Architekten oder von Bauherrschaften, die sich bei der Sanierung ihrer Häuser mit Überzeugung und grossem Engagement für den Erhalt der wertvollen Baukultur einsetzen.

Themen wie Energiesanierung oder Behindertengleichstellung

Mit ihrem Tätigkeitsbericht erfüllt die Denkmalpflege nicht einfach eine gesetzliche Pflicht. Vielmehr stellt der Bericht ein wichtiges Mittel zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für denkmalpflegerische Fragestellungen dar.

Dabei werden auch aktuelle Themen wie Energiesanierung oder Behindertengleichstellung im Kontext der Denkmalpflege angesprochen.

Die Publikation zeigt auf, dass sich die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege lohnt: Wertvolle Bausubstanz wird wieder erlebbar und die nicht erneuerbare Ressource Baukultur bleibt künftigen Generationen erhalten.

402 Seiten reich bebildert

Der Bericht erscheint zum vierten Mal in Buchform, neu in elektronischer Form als E-Book.

Das Design der nach Quartieren gegliederte Publikation geht auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste (HKB) zurück und richtet sich an Fachpersonen genauso wie an ein breites Publikum.