Asiatische Tigermücke: Bestand konnte reduziert werden

Stadt Bern
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Die Asiatische Tigermücke konnte im Berner Obstbergquartier erfolgreich eingedämmt werden. Die biologische Bekämpfung wird bis Ende Oktober 2026 fortgesetzt.

Asiatische Tigermücke
Eine Asiatische Tigermücke. (Symbolbild) - dpa

Dank gezielter Massnahmen und der engagierten Mithilfe der Bevölkerung konnte die Asiatische Tigermücke im Berner Obstbergquartier weiter eingedämmt werden, berichtet die Stadt Bern. Ausserhalb des betroffenen Obstbergquartiers wurden 2025 keine Asiatischen Tigermücken gefunden.

Mit gezielten Massnahmen und der Unterstützung der Bevölkerung konnte das Vorkommen der Asiatischen Tigermücke im Obstbergquartier erneut reduziert werden. Die Bekämpfung wird wie in den Vorjahren auch 2026 vorläufig fortgesetzt: Von Mai bis voraussichtlich Ende Oktober werden monatlich alle Schächte mit stehendem Wasser mit einem biologischen Larvizid behandelt.

Dieses wirkt gezielt gegen Mückenlarven und ist für Menschen und andere Tiere unbedenklich. Die Anwohner*innen wurden im Voraus über die Massnahmen informiert.

Keine neuen Vorkommen festgestellt

Der Einzelfund einer Tigermücke im Mattequartier im Jahr 2024 wurde im Rahmen eines Monitorings letztes Jahr genauer untersucht. Dabei wurden keine weiteren Tigermücken nachgewiesen, was darauf hindeutet, dass es im Mattequartier keinen etablierten Bestand gibt. 2025 wurden auch sonst keine Asiatischen Tigermücken ausserhalb des Obstbergquartiers gefunden.

Um der Vermehrung und Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke entgegenzuwirken, ist die Stadt Bern weiterhin auf die Mithilfe der Anwohner im betroffenen Quartier angewiesen.

Da sich die Mücken bereits in kleinsten Wasseransammlungen vermehren können, sind diese unbedingt zu vermeiden. Wasserbehälter jeglicher Art wie Topfuntersätze, Giesskannen, Sonnenschirmständer oder Vogeltränken sollten ab sofort bis Ende Oktober wöchentlich entleert und mit einem Tuch oder einer Bürste gut ausgerieben werden, um allfällige Eiablagen zu entfernen.

Wasseransammlungen vermeiden

Regentonnen sollten mit einem Deckel oder einem Mückennetz dicht verschlossen, Abflüsse und Dachrinnen regelmässig auf Verstopfungen kontrolliert und falls nötig gereinigt werden. Regenwasseransammlungen auf Abdeckplanen sollen vermieden werden.

Baumhöhlen, in denen sich Wasser sammelt, können mit Sand gefüllt werden. In belebten Gartenteichen sind keine Massnahmen erforderlich, da die Mückenlarven dort gefressen werden. Auch Swimmingpools oder Gewässer mit bewegter Wasseroberfläche bieten keine Eiablagemöglichkeiten.

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