Weitere 72 oberirdische Parkplätze werden in der Stadt Basel nach Angaben des Kantons bis Ende Jahr als Kompensation für das neue Parking Kunstmuseum abgebaut.
Basel
Blick auf Basel. - Keystone

Nach dem Willen des Kantonsparlaments verbleiben vorerst noch weitere 36 Parkplätze, die aber nächstes Jahr wegfallen sollen. Seit Ende 2021 ist das Parking Kunstmuseum in Betrieb. Im Grossratsbeschluss von 2013 war festgehalten, dass dieses Parking erst eröffnet werden darf, wenn im Umkreis von 500 Metern als Kompensation 210 oberirdische Parkplätze auf öffentlichem Grund aufgehoben werden, wie das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt (BVD) am Freitag, 16. September 2022, mitteilte.

In einem ersten Vorschlag des Kantons befand sich jedoch rund die Hälfte der Parkplätze, die aufgehoben werden sollten, ausserhalb des definierten Radius. Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) des Grossen Rats pochte jedoch darauf, 210 Parkplätze rund um das Parkhaus aufzuheben und den damit gewonnen Freiraum wie gefordert für die «Aufwertung des öffentlichen Raums» zu nutzen. Die Uvek einigte sich mit dem BVD auf einen Kompromiss.

So wurden 72 Parkplätze bestimmt, die in einem ersten Schritt bis Ende 2022 aufgehoben werden sollen. Betroffen sind vornehmlich Parkplätze im Brunngässlein (14), an der St. Alban-Anlage (20), in der St. Alban-Vorstadt (10), am Mühleberg (7) und in der Henric Petri-Strasse (6). Die hierfür notwendigen Massnahmen werden kommenden Samstag im Kantonsblatt publiziert, wie das BVD weiter mitteilte.

Über die verbleibenden 36 Parkplätze wolle das Departement im Frühling 2023 berichten, hiess es. Dafür wurde eine flexible Lösung gefunden, wie das BVD bereits im Juni 2022 mitgeteilt hatte. 20 Parkplätze sollen für den Versuchsbetrieb einer mobilen Buvette am St. Alban-Rheinweg aufgehoben werden. Weitere 16 Parkplätze sollen der Boulevardgastronomie weichen, die sich auf dem heutigen Birsigparkplatz ausbreiten soll.

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