Die Sanierung der Mellingerstrasse in Baden AG wird teurer als vorgesehen. Die Aargauer Kantonsregierung beantragt deshalb beim Parlament einen Zusatzkredit von 5,3 Millionen Franken.
Baustelle Hägendorf
Der Helm eines Bauarbeiters. (Symbolbild) - Keystone

Den Zusatzkredit von über 5 Millionen Franken hat die Aargauer Kantonsregierung bei der Sanierung der Mellingerstrasse in Baden für den Abschnitt Schadenmühle beantragt, wie sie in einer Mitteilung am Freitag schrieb. Bei der Planung sei es zu Verzögerungen von sieben Jahren gekommen, in denen sich das Projekt verändert und verteuert habe, begründet die Regierung den Zusatzkredit.

Weil sich das Projekt verändert habe, müsse unter anderem der Bauablauf bei der SBB-Brücke angepasst werden. Man müsse den Radwegsteg für höhere Lasten dimensionieren, sowie Lärmschutzmassnahmen und Stützmauern einplanen.

Auch wurden im ursprünglichen Kostenvoranschlag «zu tiefe Beträge» berücksichtigt, schrieb die Regierung. Weitere Mehrkosten begründet sie mit verschärften Vorschriften und der Marktsitation. Im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie seien die Kosten für Baumaterialien gestiegen.

Für die Sanierung der Mellingerstrasse bewilligte das Kantonsparlament vor acht Jahren bereits 20,7 Millionen Franken. Mit dem beantragten Zusatzkredit von 5,3 Millionen Franken kommt die Sanierung insgesamt auf 26 Millionen Franken zu stehen, wie die Aargauer Kantonsregierung vorrechnete.

Für die Stadt Baden hat die Regierung die Kostenbeteiligung neu auf 7,4 Millionen Franken festgesetzt.

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