Die Industriellen Werke Basel (IWB) und der Wärmeverbund Riehen AG haben ihre Messaktion in der Region Basel zur Erkundung von Erdwärme-Vorkommen abgeschlossen. Die dafür erforderlichen Fahrten mit Vibrations-Lastwagen sorgten vereinzelt für Unruhe bei der Anwohnerschaft.
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Das Logo der Industriellen Werke Basel. - Keystone

«Die Vibrationen haben ein Ende», verkündeten die beiden verantwortlichen Organisationen am Mittwoch. Vom 3. bis 17. Februar fuhren sogenannte Vibro-Trucks durch diverse Strassen in Riehen und Bettingen, und Teilen der Stadt Basel sowie in umliegenden Gemeinden auf Baselbieter und deutschem Gebiet wie Birsfelden, Münchenstein, Muttenz oder Grenzach-Wyhlen. Dabei sei es nur vereinzelt zu Beschwerden bei der Anwohnerschaft gekommen.

Das Ziel der Erkundungsfahrten war, über Vibration potentielle Erdwärme-Vorkommen in einer Tiefe von 1 bis 2 Kilometern unter dem Boden zu entdecken. In rund 9000 ausgelegten Messgeräten wurden die Vibrationsdaten gesammelt. Das habe eine Datenmenge von über 30 Terabyte ergeben, die es nun auszuwerten gelte, heisst es.

Das Ziel ist die Schaffung eines dreidimensionalen Bildes des Untergrunds mit Angaben, wo sich allenfalls eine Nutzung des heissen Wassers lohnen könnte.