Im Herbstsemester 2021 haben sich 13'039 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.
universität basel
Kollegienhaus der Universität Basel. (Symbolbild) - Universität Basel, Mark Niedermann

Die Universität Basel verzeichnet im Herbstsemester 2021 insgesamt 13'039 immatrikulierte Studierende und Doktorierende. Dies entspricht einer Abnahme von 100 Studierenden gegenüber dem Vorjahr, 2020: 13'139. Der Anteil der Studentinnen liegt bei 57 Prozent.

Die Zahl der Eintritte auf Bachelorstufe hat gegenüber dem Vorjahr deutlich abgenommen. 1498 Studienanfängerinnen und -anfänger haben ihr Studium in diesem Jahr neu aufgenommen, 2020: 1783.

Einerseits haben 2021 aufgrund der Schulharmonisierung Harmos deutlich weniger Personen in Basel-Stadt ein Maturitätszeugnis erhalten: Allein aus dem Stadtkanton verzeichnet die Universität 133 Eintritte weniger als im Vorjahr.

Weniger Jugendliche nahmen direkt nach dem Gymnasium das Studium auf

Andererseits hatten sich im ersten Jahr der Pandemie besonders viele Jugendliche entschieden, aufgrund mangelnder Alternativen direkt nach dem Gymnasium ein Studium aufzunehmen.

Dies scheint in diesem Jahr anders zu sein. Da den Maturanden im Sommer und Herbst dieses Jahres wieder mehr Möglichkeiten zur Verfügung standen, legten viele ein Zwischenjahr ein, etwa um zu arbeiten oder zu reisen.

Auf der Master- und Doktoratsstufe blieben die Zahlen stabil

Auf hohem Niveau bewegen sich die Eintritte auf der Master- und Doktoratsstufe. Hier weist die Universität Basel bei in- und ausländischen Studierenden seit Jahren hohe Zuwachsraten auf, die auch im Jahr 2021 stabil sind und ihre grosse Anziehungskraft als Forschungsuniversität unterstreichen.

Die Bachelorstudierenden stellen mit 46 Prozent die grösste Gruppe der Studierenden dar, während auf die Masterstufe 31 Prozent entfallen. 23 Prozent der Immatrikulierten arbeiten an einer Dissertation.

Basel ist attraktiv für Studierende aus der ganzen Schweiz

Bei den Studierenden und Doktorierenden wird der Wohnort zum Zeitpunkt der Maturität erhoben. Basel-Stadt hält einen Anteil von 16,6 Prozent, 2159 Studierende, aus dem Kanton Basel-Landschaft studieren 2709 Personen, 20,8 Prozent, und aus den Kantonen Solothurn und Aargau lassen sich 1932 Personen an der Universität Basel ausbilden, 14,8 Prozent. Der Anteil der Studierenden aus der übrigen Schweiz beträgt 23,1 Prozent, 3010; Vorjahr 3022 Studierende.

Die Zahl der Studierenden mit einem ausländischen Vorbildungsausweis ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Es sind 3229 Personen, was einem Anteil von 24,8 Prozent entspricht.

Die Immatrikulationszahlen an anderen Schweizer Hochschulen blieben stabil

In Weiterbildungsprogrammen der Advanced Studies sind 460 Personen in einem MAS-Studiengang und 179 in einem DAS-Studiengang eingeschrieben. Diese Programme verzeichnen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang.

Mit 114 Personen besuchen auch weniger Personen Lehrveranstaltungen als Hörer, was daran lag, dass ihnen pandemiebedingt nur Online-Lehrveranstaltungen offenstanden.

Stabil war mit 244 Personen dagegen hingegen die Zahl der Hörer, die an einer anderen Schweizer Hochschule immatrikuliert sind. Das Schülerstudium an der Universität Basel verzeichnet in diesem Jahr 99 Teilnehmende, was einen neuen Höchstwert darstellt.

50 Studierende von ausländischen Universitäten sind in Basel

Das Hochbegabtenprogramm ermöglicht Schülern aus den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Solothurn und Aargau, bereits vor Abschluss der Matur an universitären Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

45 Personen studieren im Rahmen des trinationalen Universitätsverbunds Eucor – The European Campus, und 15 Studierende ausländischer Universitäten weilen mit dem Erasmus, SEMP-Programm in Basel.

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz studieren 133 Personen, dies vor allem im Rahmen der Sekundarlehrerausbildung, Bachelor.

Mehr zum Thema:

Herbst