Mit unter einem Prozent von Schülern in Selbstisolationen lässt sich der Schluss ziehen, dass die Basler Schutzkonzepte funktionieren und erfolgreich sind.
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Eine Schülerin hebt die Hand. (Symbolbild) - Keystone

Die Bilanz kurz vor den Herbstferien auf allen Schulstufen ist erfreulich: Nach einem Anstieg unmittelbar nach den Sommerferien befinden sich die Zahlen Corona-bedingter Absenzen nun auf einem sehr tiefen Niveau.

Die Basler Schulen werden von rund 25'000 Schülerinnen und Schülern besucht. 160 von ihnen befanden sich am Stichtag der letzten Woche in Selbstisolation oder in Quarantäne.

Damit liegt der Wert deutlich unter einem Prozent. Bei den Lehrpersonen liegt der Wert noch tiefer: Von insgesamt rund 3'700 Lehrpersonen befinden sich neun Personen in Selbstisolation oder in Quarantäne.

Repetitive Tests halten die Zahlen unten

Ein wichtiges Instrument, um diese Werte weiter tief zu halten und Ausbrüche früh zu erkennen, sind die repetitiven Tests, die auf allen Schulstufen durchgeführt werden. Mit ihnen können Infektionsketten unterbrochen werden.

Gruppenquarantänen gibt es nur noch in Einzelfällen. Der Aufwand für die Schulstandorte, diese Tests zu organisieren, war zu Beginn sehr gross. Mittlerweile hat sich das System eingespielt.

Es werden wöchentlich an den Volksschulen rund 15'000 Schülerinnen und Schüler getestet, bei den weiterführenden Schulen sind es gegen 4'000 Schülerinnen und Schüler.

Es gilt eine Testpflicht für alle Erwachsenen und Schüler

Die Schutzkonzepte sind unverändert wichtig, um die Corona-Situation an den Schulen in Schach zu halten. Bewährt hat sich die Abschaffung der Maskentragpflicht im Unterricht. Der pädagogische Gewinn dieser Massnahme ist deutlich spürbar und wird von Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern gleichermassen begrüsst.

Eine Anpassung gibt es bei den Lager-Schutzkonzepten. Seit den Sommerferien haben 25 Lager stattgefunden, drei davon mussten wegen positiven Testergebnissen abgebrochen werden. Dies war für alle Teilnehmenden frustrierend.

Deshalb gilt neu für alle Erwachsenen sowie für die Schülerinnen und Schüler eine Testpflicht vor Lagerbeginn. Schülerinnen und Schüler, die sich nicht testen lassen, besuchen während des Lagers den regulären Unterricht in einer anderen Klasse.

Viele Schüler liessen sich bereits impfen

Ebenfalls gab es ein kurzzeitiges Angebot für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, sich an sogenannten «Walk-In-Tagen» im Impfzentrum impfen zu lassen.

Dieses Angebot konnte bisher an vier Tagen genutzt werden, insgesamt nahmen 502 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teil. Weitere niederschwellige Impfangebote sind für nach den Herbstferien geplant.

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