Insgesamt haben sich in den vergangenen vier Wochen 1796 Personen im Basler Doppeldecker-Bus gegen Covid-19 impfen lassen.
Impfbus
Der umgebaute doppelstöckige Impfbus in Basel ist vor allem bei Jugendlichen beliebt, eine der Zielgruppe der Impfkampagnen gegen das Coronavirus in den Kantonen. (Archivbild) - Keystone

Insgesamt haben sich in den vergangenen vier Wochen 1796 Personen im Basler Doppeldecker-Bus gegen Covid-19 impfen lassen. Dies teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Dienstag in seinem Corona-Bulletin mit.

Der Impfbus stand vergangenen Samstag nach rund vierwöchiger Tour das letzte Mal im Einsatz. Die Standorte an Passantenlage in der Innenstadt hätten mehr Personen angezogen als Aussenstandorte, heisst es in der Mitteilung.

Geimpft wurden Personen im Alter von 12 bis 92 Jahren im Impfbus. Die meisten seien jedoch junge Erwachsene bis zum Alter von 40 Jahren gewesen, die sich vorwiegend wegen des Covid-Zertifikates hätten impfen lassen. Bei den über über 40-Jährigen stand gemäss Mitteilung mehrheitlich der Impfschutz im Vordergrund.

Die Behörden zeigen sich zufrieden mit der Anzahl der verabreichten Impfungen. Das Ziel einer niederschwelligen Impfmöglichkeit konnte aus ihrer Sicht erreicht werden.

Laut Communiqué gab es keine heikle Situationen mit Impfkritikern, obwohl es zu einem Aufeinandertreffen mit einer grösseren Gruppe von ihnen gekommen ist. Die Ärzte und der Impfbusleiter seien für Diskussionen zur Verfügung gestanden.

Der Impfbus pausiert nun. Die Behörden überlegen sich, den Bus im Rahmen der vom Bund angekündigten Impf-Offensive wieder einzusetzen.

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