Das Fernwärmenetz in der Stadt Basel wird im Jahr 2022 insbesondere im Wettsteinquartier ausgebaut. Die Gasleitungen werden schrittweise abgestellt. Das sind zwei der Bauprojekte, welche das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) an einer Medienkonferenz am Freitag vorgestellt hat.
Fernwärmeleitungen
Fernwärmeleitungen - dpa/AFP/Archiv

Schwerpunktmässig wird das Fernwärmenetz rund um den Viertelkreis, in der Freien Strasse sowie in den Quartieren Wettstein und St. Alban/Gellert aus. Die Wettsteinallee soll danach mit 110 Bäumen begrünt werden.

In den nächsten 15 Jahren will die IWB das Fernwärmenetz um 60 Kilometer erweitern und die Anzahl der Wärmekunden auf 12'000 verdoppeln. Dannzumal könnte eine CO2-Reduktion von 70'000 Tonnen pro Jahr erreicht werden, sagte Kantonsingenieur Roger Reinauer.

Schrittweise wird in den kommenden 15 Jahren auch das Gasleitungsnetz in der Stadt abgestellt. Es werde auf die Länge nicht mehr möglich sein, mit Gas zu heizen oder zu kochen. Der Kanton finanziere die Umstellung auf andere Heizsysteme und den Ersatz der Gaskochherde.

Mit dem Umbau des Wielandplatzes beim Schützenmattpark werde am 10. Januar begonnen, sagten die Verantwortlichen des BVD. Es gebe «eine massive Verbesserung» des Platzes. Auf der jetzigen «Asphalt-Wüste» werde der Belag entfernt und mit Bäumen begrünt. Es entstehe ein Platz von «hoher Qualität».

Die genannten Projekte sowie Gleiserneuerungen der Tramschienen und Arbeiten an den Tramhaltestellen haben dieses Jahr wieder sehr viele Baustellen zur Folge, wie die Behördenvertreter sagten. Die Verantwortlichen betonten, alle Bauarbeiten seien zwischen BVD, IWB und BVB «abgesprochen» und «koordiniert».

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