Baden bedauert Hitachi-Wegzug
Hitachi konzentriert seine Produktion in Otelfingen. Baden sieht den Wegzug kritisch, erkennt aber auch Chancen für neue Ansiedlungen.

Wie die Stadt Baden mitteilt, hat Hitachi entschieden, seine Produktionsstandorte am Standort Otelfingen und nicht in Wettingen zu konzentrieren.
Die Stadt Baden bedauert diesen Entscheid. Der Wegzug des Unternehmens in den Kanton Zürich bringt Veränderungen – für den Wirtschaftsstandort Baden und die Region.
Der Entscheid von Hitachi wurde lange erwartet. Aus Sicht der Stadt Baden und der Wirtschaftsregion Baden ist er wenig erfreulich. «Wir bedauern diesen Entscheid sehr», meint Markus Schneider, Stadtammann von Baden und Präsident von Baden Regio.
«Mit dem Wegzug von Hitachi nach Otelfingen und in den Nachbarkanton Zürich fallen nicht nur Arbeitsplätze und Steuersubstrat weg, sondern unsere Region verliert einen wichtigen Pfeiler, der einen massgeblichen Beitrag zur regionalen Standortqualität leistet».
Wirtschaftsstandort Baden ist international führend
Hitachi bietet knapp 800 Arbeitsplätze in Baden, Dättwil und Turgi/Untersiggenthal, die nun nach Otelfingen ausgelagert werden. Der Zeitplan zur Umsetzung wird sich in naher Zukunft konkretisieren.
Der Wirtschaftsstandort Baden ist mit seinen global tätigen Unternehmungen und der dynamischen KMU-Szene international führend im Bereich Hightech Energie. Für Stadtammann Markus Schneider ist daher klar, dass man die nun entstehende Lücke schliessen wird.
«Baden und die Region sind das Powerhouse der Schweizer Industrie. Ich bin überzeugt, dass der Wegzug von Hitachi für Baden auch Chancen ermöglicht: für Neuansiedlungen, für Start-ups oder für einen Ausbau bereits ansässiger Unternehmungen.»










