Baden AG: Beschwerden abgewiesen – Begegnungszone kommt
Der Kanton hat die Beschwerden gegen die Begegnungszone rund um das AZ-Hochhaus in Baden AG abgewiesen. Vorgesehen sind zusätzliche Bäume und entsiegelte Flächen.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat die Beschwerden gegen die Erweiterung der Begegnungszone sowie die baulichen Massnahmen rund um das AZ-Hochhaus abgewiesen. Sofern die Entscheide nicht weitergezogen werden, kann die Stadt Baden die Umsetzung vorantreiben und voraussichtlich auch noch von Beiträgen aus dem Agglomerationsprogramm profitieren.
Das BVU des Kantons Aargau hat die Beschwerden gegen die Erweiterung der Begegnungszone sowie gegen die baulichen Massnahmen an der Stadtturm- und Dynamostrasse vollumfänglich abgewiesen. Es beurteilt die geplanten Massnahmen insbesondere hinsichtlich Verkehrssicherheit, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung als rechtmässig und verhältnismässig.
Die Stadt Baden begrüsst die Entscheide. Stadtrat Benjamin Steiner meint: «Die Bestrebungen unterstützen die Anliegen der Bevölkerung für die hohe Wohn- und Lebensqualität in der Stadt Baden. Das hat auch die Zu- und Wegzugsbefragung aufgezeigt.» Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Bäume, entsiegelte Flächen und die Einführung einer provisorischen Begegnungszone.
Sofern die Entscheide nicht weitergezogen werden und rechtskräftig werden, kann die Stadt die Umsetzung vorantreiben. Damit besteht auch die Aussicht, für das Projekt von Beiträgen aus dem Agglomerationsprogramm zu profitieren.












