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    Baden AG: Badener Firma erhält Anfragen aus 52 Ländern

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    Beim Mittagsanlass «Über den Tellerrand» in Baden AG zeigte das Spin-off moxxis, wie aus massgefertigten Schuheinlagen ein internationaler Erfolg wurde.

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    Das Badener Merker-Areal (Symbolbild) - Nau.ch / jpix

    Wie entsteht aus einem medizinischen Hilfsmittel ein Lifestyle-Produkt? Dieser Frage widmete sich der diesjährige Mittagsanlass «Über den Tellerrand». Im Fokus stand das Badener Unternehmen moxxis, das exemplarisch aufzeigt, wie aus der Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschung und Innovationsförderung erfolgreiche Entwicklungen hervorgehen.

    Seit 2015 lädt die Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zum Netzwerkanlass «Über den Tellerrand» im Stadtteil Dättwil ein. Im Fokus steht der branchenübergreifende Austausch über Mittag. Gemeinsam mit dem Veranstaltungspartner Health Innovation Hub Aargau setzt der Event einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Medtech und Gesundheit.

    Der diesjährige Netzwerkanlass mit rund 120 Teilnehmenden demonstrierte, wie moxxis, ein Spin-off des etablierten Badener Familienunternehmens Orthopodo Malgaroli, neue Produkte und Geschäftsfelder entwickelt hat.

    Vom Familienunternehmen zum erfolgreichen Spin-Off

    Gastreferentin Malin Malgaroli, CEO und Co-Founderin von moxxis, liess in ihren Ausführungen viel Herzblut für moxxis spüren. Malgaroli zeigte auf, wie aus dem Familienunternehmen Orthopodo Malgaroli ein erfolgreiches Spin-off entstanden ist. Das Unternehmen verbindet über 35 Jahre orthopädische Erfahrung mit KI-gestützter Ganganalyse und 3D-Druck.

    Aus dieser Vernetzung werden individuelle Schuheinlagen hergestellt. Die Teilnehmenden konnten den Produktionsprozess der massgefertigten Einlagen vor Ort live mitverfolgen.

    Zusammen mit dem Hightech Zentrum Aargau (HTZ) und der Hochschule für Life Sciences FHNW entwickelte Orthopodo Malgaroli das Spin-off moxxis und verdeutlicht damit, wie Innovation durch das Zusammenspiel von Forschung, Betrieb und Vertrieb entsteht.

    «Die Entwicklung neuer Produkte gelingt nicht im Alleingang. Erst die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Innovationsexpertinnen und Innovationsexperten sowie Vertriebspartnern schafft die Voraussetzungen, um Ideen erfolgreich in den Markt zu bringen. Regionale Netzwerke spielen dabei eine entscheidende Rolle», führte Malin Malgaroli aus.

    Seit August 2026 ist moxxis mit Partnern in Deutschland und Slowenien aktiv, seit September in den Niederlanden. Ab November folgt Österreich. Sämtliche Partnerschaften kamen dabei auf Initiative der ausländischen Unternehmen zustande.

    Die internationale Nachfrage ist beachtlich: Ein Video zum moxxis-Prozess erzielte auf Instagram rund 1,9 Millionen Aufrufe. Daraus resultierten über 400 Anfragen aus 52 Ländern.

    Austausch zu Innovation und Unternehmertum

    Im anschliessenden Gespräch diskutierten Malin Malgaroli, Beat Bachmann (Stv. Geschäftsführer Hightech Zentrum Aargau) und Daniel Seiler (Medtech-Experte und Lab Leader Medical Additive Manufacturing FHNW Life Sciences) über die Voraussetzungen erfolgreicher Innovationen und die Bedeutung regionaler Netzwerke. Moderiert wurde die Diskussion von Marjan Kraak, Leiterin Health Innovation Hub Aargau.

    Beim Networking nutzten zahlreiche Teilnehmende die Gelegenheit, den «Foot Truck» von moxxis zu besichtigen und die Technologie hinter den 3D-gedruckten Schuheinlagen näher kennenzulernen.

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