Im Sommer 2021 führte die Stadt Arbon erstmals eine Online-Mitwirkung durch. Die weiteren Arbeiten zur Optimierung der Plattform sind nun abgeschlossen.
Online-Mitwirkung
Stadt Arbon setzt auf Online-Mitwirkung. - Stadt Arbon

Das Ziel des Stadtrats ist es, bedürfnisorientierte und nachhaltige Projekte zu entwickeln, die in der Bevölkerung eine möglichst hohe Akzeptanz geniessen. Dazu sollen die Mitwirkung und Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen beitragen.

Dieses Ziel ist sowohl im aktuellen Legislaturplan der Stadt Arbon als auch im Arboner Unicef-Aktionsplan «Kinderfreundliche Gemeinde» festgehalten.

Gemäss Strategie sollten insbesondere digitale Mitwirkungsmöglichkeiten gefördert werden. So lancierte der Bereich Gesellschaft im Spätsommer 2020 die Entwicklung einer Online-Plattform für Mitwirkungsprozesse.

In der Zwischenzeit konnte diese Entwicklung auf der Multiservice-Plattform «meinThurgau» abgeschlossen werden. Dank Drittgeldern in der Höhe von über 75'000 Franken liessen sich die Entwicklungskosten für die Stadt Arbon tief halten.

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

Seit der ersten ePartizipation vor knapp einem Jahr gewinnt diese Art, die Bevölkerung in kommunale Projekte einzubinden, stetig an Bedeutung. Die Mitwirkungsplattform kommt heute in verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung zum Einsatz.

So kann die Bevölkerung beispielsweise bis Ende Mai 2022 drei Lösungsvarianten zur Verkehrsberuhigung der Bahnhofstrasse Süd bewerten und kommentieren. Ergänzend zur Online-Mitwirkung sind für die involvierten Verwaltungsstellen aber auch physische Beteiligungsmöglichkeiten wie Workshops oder Anlässe vor Ort wichtig.

Weitere Möglichkeiten, sich zu städtischen Projekten einzubringen, folgen in Kürze. In Planung sind etwa ein Pop-up-Büro im Schwimmbad sowie zwei Stadtworkshops, bei denen der Stadtrat auf eine rege Beteiligung hofft.

Mehr zum Thema:

Franken Unicef Arbon