Wie die Gemeinde Trogen mitteilt, haben der Gemeinderat und die technische Baukommission Energiesparmassnahmen in der Gemeinde geprüft.
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Energiesparen ist in der aktuellen Situation eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so die Behörden. - dpa
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Auf die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Kantonsstrassen wird dieses Jahr verzichtet, hingegen wird der Christbaum auf dem Landsgemeindeplatz aufgestellt und beleuchtet.

Auf die Verkürzung der Brenndauer der öffentlichen Beleuchtung wird verzichtet.

Bund und Kantone sowie die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren haben in den vergangenen Wochen aufgrund der unsicheren Energieversorgungslage Massnahmen und Empfehlungen veröffentlicht.

Diese sollen dazu beitragen, dass die nationale Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann. Auch der Schweiz.

Trogen wurde erst neu als Energiestadt rezertifiziert

Städteverband hat ein Merkblatt für die Stadt- und Gemeindeverwaltungen erarbeitet.

Die Gemeinde Trogen trägt schon viele Jahre das Energiestadtlabel. Kürzlich ist eine Rezertifizierung erfolgt.

Mit diesem Label verpflichtet sich eine Gemeinde, mit den Ressourcen sorgsam umzugehen.

In den letzten Jahren wurden zum Beispiel die Gemeindeliegenschaften dem Fernwärmenetz angeschlossen. Defekte Beleuchtungen wurden auf LED umgerüstet.

Die Gemeinde hat weitere Massnahmen ergriffen

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Gemeinderat nun zusätzliche Massnahmen angeordnet.

In den Gemeindeliegenschaften werden die Raumtemperaturen entsprechend ihrer Nutzung auf das Notwendige reduziert.

Die Mitarbeiter sind angehalten, die Beleuchtung oder technische Geräte konsequent abzuschalten.

Aktuell steht natürlich auch die öffentliche Beleuchtung generell und insbesondere die Weihnachtsbeleuchtung im Fokus.

Aus Sicherheitsgründen wird von einer Einschränkung der Beleuchtungszeiten abgesehen

Nachdem die Strassenbeleuchtung bereits mit LED funktioniert, ergibt sich hier kein Spareffekt.

Die Beleuchtungszeiten sind auf den Fahrplan der Appenzeller Bahnen ausgerichtet.

Der Gemeinderat verzichtet deshalb nicht zuletzt zugunsten der Sicherheit der Bevölkerung bei der Benützung der Strassen in den Wintermonaten auf eine Einschränkung der Beleuchtungszeiten.

Dazu gehört auch der Landsgemeindeplatz. Bei der Neugestaltung wurde ein Konzept erarbeitet und umgesetzt, mit möglichst wenigen Leuchtmitteln eine optimale Ausleuchtung des Platzes zu erreichen.

Die Weihnachtsbeleuchtung kann nicht von der Strassenbeleuchtung getrennt werden

Aufgrund der technischen Ausrüstung der Beleuchtungskandelaber lässt sich die übliche Strassenbeleuchtung nicht von der Weihnachtsbeleuchtung trennen.

Die Möglichkeit, nur einzelne Weihnachtssterne zu montieren, hat der Gemeinderat ebenfalls verworfen.

Traditionell soll jedoch auf dem Landsgemeindeplatz wieder ein beleuchteter Weihnachtsbaum stehen.

Diese Beleuchtung ist zeitlich mit der öffentlichen Beleuchtung gekoppelt.

Die Bevölkerung ist ebenfalls aufgerufen

Der Gemeinderat ruft auch die Bevölkerung auf, in ihrem Einflussbereich mitzuhelfen, Energie zu sparen.

Dabei geht es nicht nur um die Elektrizitätsversorgung, sondern auch um weitere Ressourcen wie Wasser oder Gas.

Die Einhaltung der Sparempfehlungen des Bundes, auch bezüglich Schaufenster-Weihnachtsbeleuchtungen während der Winterzeit sind ein kleiner Beitrag dazu.

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