Wie die Gemeinde Grub AR mitteilt, wird der produzierte Strom tagsüber direkt verbraucht und nicht mehr weggeführt.
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Strommasten. (Symbolbild) - AFP/Archiv
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Die aktuell schwierige Weltlage hat grosse Auswirkungen auf die Energieversorgung. Die Preise für fossile Energieträger sind massiv gestiegen, aber auch die Preise für Strom liegen auf einem Allzeithoch. Zur Beschaffung der notwendigen Menge Strom hat der Gemeinderat alle Eventualitäten ausgeschöpft, um für die nächsten vier Jahre zu einem möglichst moderaten und ausgeglichenen Preis Strom einzukaufen.

So sollen extreme Preisausschläge verhindert werden. Ausserdem werden die bisherigen Hoch- und Niedertarife durch einen Einheitstarif abgelöst. Dadurch wird eine bessere Auslastung des Netzes über den ganzen Tag erreicht. War es früher üblich, zum Beispiel Waschmaschinen zu den Abend- und Nachtzeiten zu starten, so können diese ab 2023 ganztags betrieben werden.

Dies führt dazu, dass der von den heutigen und laufend neu erstellten Fotovoltaikanlagen tagsüber produzierte Strom direkt verbraucht und nicht mehr weggeführt werden muss. Im Gegenzug muss abends für das Kochen und Waschen nicht mehr viel Strom zugeführt werden.

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Grub (AR)