Appenzell

    Appenzell: Werkbeitrag der Kunststiftung geht an Stefan Inauen

    Die Innerrhoder Kunststiftung vergibt den Werkbeitrag 2026 von 10'000 Franken an Stefan Inauen. Sein «Pop-Up-Store» soll im Dorfkern von Appenzell halten.

    Appenzell
    Blick auf die Gemeinde Appenzell (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Das Projekt «Pop-Up-Store» hat die Jury überzeugt. Die Innerrhoder Kunststiftung vergibt den Werkbeitrag 2026 an Stefan Inauen und ermöglicht damit die Realisierung einer begehbaren Skulptur in Form eines mobilen Ladens, in dem es gemäss Inauen nichts zu kaufen gibt. Der temporäre Ausstellungs- und Begegnungsort soll an verschiedenen Stationen im Dorf Halt machen.

    Seit 2000 fördert die Innerrhoder Kunststiftung mit Werkbeiträgen das zeitgenössische Kunstschaffen. Der Stiftungsrat vergibt den Werkbeitrag 2026 von Fr. 10'000.-- einstimmig an Stefan Inauen.

    Die Jury setzte sich zusammen aus den Mitgliedern des Stiftungsrats der Innerrhoder Kunststiftung, Daniela Mittelholzer, Sandra Neff und Rebekka Dörig Sutter. Stiftungsrätin Stefanie Gschwend war aufgrund von Befangenheit an der Entscheidung nicht beteiligt. Als externe Fachperson nahm Raffael Dörig, Leiter des Kunsthauses Langenthal und der Eidgenössischen Kunstkommission, an der Jurierung teil.

    Mobiler Ausstellungs- und Begegnungsort

    Stefan Inauen (*1976) erhält den Werkbeitrag für sein Vorhaben, eine begehbare Skulptur in Form eines mobilen Ladens zu schaffen, die an verschiedenen Standorten im Dorfkern von Appenzell Halt machen soll. Im Zentrum steht ein umgebauter Wohnwagen, der als temporärer Ausstellungs- und Begegnungsort dient. Darin zeigt Stefan Inauen Arbeiten aus über dreissig Jahren künstlerischer Tätigkeit, Nachbauten von Referenzwerken, gefundene Objekte sowie persönliche Materialien.

    So wird der Wohnwagen zu einem räumlichen Selbstporträt des Künstlers. Der Wohnwagen soll an mehreren Stationen im Dorfkern von Appenzell öffentlich zugänglich sein und den direkten Austausch mit der Bevölkerung ermöglichen.

    Eigenständige Form überzeugt die Jury

    Die eigenständige Form des Projekts überzeugte die Jury besonders. «Pop-Up-Store» verbindet eine persönliche Rückschau mit einer offenen Selbstbefragung und macht die Begegnung mit dem Publikum und die Auseinandersetzung mit Appenzell zum wesentlichen Bestandteil der Arbeit. Die Jury würdigt den Mut des Künstlers, seine eigene Praxis zur Diskussion zu stellen und sich den Reaktionen eines breiten Publikums auszusetzen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    donald trump
    1'290 Interaktionen
    Midterms
    brandopfer
    114 Interaktionen
    Italienische Opfer

    MEHR APPENZELL

    Kanton Appenzell Innerrhoden
    Kanton Appenzell Innerrhoden
    Appenzell
    Appenzell
    Appenzell
    1 Interaktionen
    Appenzell
    Kanton Appenzell Innerrhoden
    1 Interaktionen
    Kanton Appenzell Innerrhoden

    MEHR AUS APPENZELLERLAND

    Reute AR
    Reute AR
    Herisau AR
    Herisau AR
    Sonne Sommer Hitze Ozon
    Reichen Massnahmen?