Wie die Gemeinde Diessenhofen schreibt, sollte das Konzept für das Rhybadi Rodenbrunnen bis Februar 2023 fertig sein. Geplant sind Kosten von 600'000 Franken.
Diessenhofen
Diessenhofen - sda - Keystone
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Im Rahmen eines Vorprojektes hat die ausgewiesene Bäderbaufirma Hunziker Betatech AG, Winterthur, zuhanden des Stadtrats Umsetzungsmassnahmen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Rhybadi Rodenbrunnen erarbeitet.

Diese wurden an der letzten Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2022 vorgestellt. An der im Sommer 2022 durchgeführten Umfrage nahmen zahlreichen interessierte Badigäste teil. Über vierzig Ideen und Überlegungen wurden eingereicht. Der Stadtrat nimmt die Anregungen aus der Bevölkerung dankend entgegen.

Zusammenfassend können folgende Aussagen festgehalten werden: Die Rhybadi soll den bestehenden Charakter beibehalten, das Garderobengebäude soll saniert und erneuert werden, Nichtschwimmerbecken soll auch weiterhin bestehen, ein Planschbereich für Kleinkinder mit einem sinnvollen Spielbereich ist erwünscht, das Beachvolleyballfeld soll am Standort bestehen bleiben, der Gastrobereich soll attraktiv und einladend als Treffpunkt bestehen bleiben.

Verschiedene Vorschläge sind bei einer Realisierung mit erheblichen Kosten verbunden. Der Stadtrat hat daher beschlossen, eine ad hoc Badikommission zu gründen. Diese soll aus fünf Vertretern der Bevölkerung und zwei Stadtratsmitgliedern bestehen. Präsidiert wird diese durch Stadtrat August Keller.

Das Konzept soll bis Februar 2023 fertig sein

Aufgabe der Kommission ist es, Prioritäten zu setzen, welche Massnahmen realisiert und in welcher Reihenfolge diese umgesetzt werden sollen. Die Kosten sollen dabei den Rahmen von 600'000 Franken gesamthaft nicht überschreiten.

Das Konzept ist bis zur Februarsitzung 2023 des Stadtrates auszuarbeiten und diesem zu unterbreiten, damit allenfalls ein Nachtragskreditantrag an der Gemeindeversammlung im Mai 2023 gestellt werden kann.

Badigäste und andere Interessierte aus Diessenhofen, die gerne in der Kommission mitwirken möchten, können sich beim Leiter Bau und Infrastruktur, Markus Bär, telefonisch oder über E-Mail melden.

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