Der Kanton Zürich finanziert die Sanierung des Hallenbads in Rheinau mit. Er unterstützt die geplanten Arbeiten mit insgesamt 600'000 Franken.
Die Zürcher Grenzgemeinde Rheinau.
Die Zürcher Grenzgemeinde Rheinau. - Keystone
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Die Gelder stammen aus dem Sportfonds und aus dem Gemeinnnützigen Fonds des Kantons.

Dem Hallenbad komme eine überregionale Bedeutung zu, heisst es in einer Mitteilung der Sicherheitsdirektion vom Donnerstag, 19. Mai 2022. «Es ist die einzige Badeanlage zwischen Winterthur und Schaffhausen und hat als Freizeittreffpunkt einen enormen gesellschaftlichen Wert für das Zürcher Weinland.»

Das Hallen- und Freibad in Rheinau im Bezirk Andelfingen ist seit 1975 in Betrieb und wurde 1993 renoviert. 2013 wurde die Anlage nach Diskussionen über eine Schliessung und einer Rettungsaktion durch die Bevölkerung von der Genossenschaft «Aquarina» übernommen.

Der laufende Betrieb und der reguläre Unterhalt könnten dank Freiwilligenarbeit sowie durch Beiträge der Bezirksgemeinden, Sponsoren und Eintrittspreise sichergestellt werden. Für die anstehende Sanierung reichten die finanziellen Mittel aber nicht aus, heisst es in der Mitteilung. Vor der Pandemie verzeichnete die Anlage über 60'000 Eintritte pro Jahr.

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