Wie die Gemeinde Laufen-Uhwiesen berichtet, schliesst die Jahresrechnung 2021 mit einem Ertragsüberschuss von 198’925,94 Franken ab.
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Finanzen (Symbolbild). - Keystone

Die Erfolgsrechnung weist bei einem Gesamtaufwand von 8'132'830,91 Franken und einem Ertrag von 8'331'756,85 Franken einen Ertragsüberschuss von 198’925,94 Franken aus (Budget Aufwandüberschuss von 747’054 Franken). Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens zeigt bei Ausgaben von 5’558'427,28 Franken und Einnahmen von 4’514'131,80 Franken eine Nettoinvestition von 1’044'295,48 Franken(Budget 2'559'000 Franken).

Nach Verbuchung des Ertragsüberschusses beläuft sich das Eigenkapital per 31. Dezember 2021 auf 21'106’122,80 Franken. Zum sehr erfreulichen Ergebnis der Jahresrechnung 2021 trägt weitestgehend der Bereich Finanzen und Steuern bei.

Nebst den tendenziell steigenden Steuereingängen (sowohl bei den natürlichen wie auch den juristischen Personen) führten die gestiegenen Immobilienpreise wiederum zu markant höheren Erträgen bei der Grundstückgewinnsteuer (+ 396’000 Franken). Die grosse Bautätigkeit schlägt bei den Baubewilligungsgebühren mit Mehrerträgen von rund 50'000 Franken zu Buche.

Weiter trugen höhere Gebühreneinnahmen für Wasser und Abwasser sowie Mehreinnahmen beim Forstbetrieb zum Plus bei den Entgelten bei. Die Mehreinnahmen bei den Transfererträgen haben zumindest teilweise leider eine Kehrseite. Der auf die Mengenausweitung zurückzuführende Ertragsüberschuss bei der Spitex hat auch ausgabenseitig erhebliche Auswirkungen.

Zusatzleistungen sind höher ausgefallen als erwartet

Ebenso ist das Plus bei den Staatsbeiträgen an die Zusatzleistungen (70'000 Franken) in den höheren Auszahlungen begründet. Erfreulich sind die grösseren Rückerstattungen Sozialhilfe (130'000 Franken) sowie der Gewinnanteil ZKB, welcher um 40'000 Franken höher ausgefallen ist als budgetiert. Ausgabenseitig führte die höhere Bautätigkeit zu entsprechenden Mehrkosten für die externe Bauberatung.

Zudem fielen die Aufwendungen für Wasserleitungsbrüche rund 26'000 Franken höher aus als budgetiert. Die massive Mengenausweitung bei den Pflegebeiträgen führte im Bereich Alters- und Pflegeheime zu Mehrausgaben von 164’000 Franken, bei der Spitex gar von 280’000 Franken.

Die Zusatzleistungen fielen rund 84’000 Franken höher aus, der Beitrag an den ZVV infolge des auf Covid zurückzuführenden Defizits um rund 49'000 Franken. Erfreulicherweise schlossen die Zweckverbände Feuerwehr, Kohlfirst und Kläranlage Buechbrunnen sowie der Forstbetrieb deutlich besser ab als budgetiert.

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