Wie die Gemeinde Diepoldsau mitteilt, fördert sie Massnahmen zur nachhaltigen Energienutzung mit finanziellen Beiträgen. Ab 2022 gelten dazu neue Richtlinien.
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Die Netto-Emissionen sollen anhand von erneuerbarer Energie reduziert werden. - pixabay

Die Gemeinden des St. Galler Rheintals und somit auch die Gemeinde Diepoldsau fördern eine nachhaltige Erzeugung und effiziente Nutzung von Energie. Aufgrund der veränderten Förderprogramme von Bund und Kanton haben nun auch die Gemeinden Anpassungen der langjährigen Richtlinie vorgenommen. Die Anpassungen gelten ab dem Jahr 2022.

Einheitliche Förderpraxis als Ziel

Die «Richtlinie über die Gewährung von Energie-Förderbeiträgen» wurde bereits im Jahr 2008 erlassen und periodisch aktualisiert. Seit der letzten Aktualisierung im Jahr 2017 ist nun eine weitere Anpassung fällig. In Zusammenarbeit mit der Energieagentur St. Gallen haben die Gemeinden den bestehenden Förderkatalog überarbeitet.

Es werden diverse Massnahmen für erneuerbare Energie von allen Gemeinden im St. Galler Rheintal zwischen St. Margrethen und Rüthi mit einem finanziellen Beitrag gefördert. Es werden Gebäudestandard Minergie A und Minergie P bei Neubauten und Sanierungen unterstützt, Wärmedämmungsmassnahmen sowie Holz- und Pelletheizungen und neu der Ersatz von Elektroboilern durch erneuerbare Energien gefördert.

Bei einem Grossteil der Gemeinden werden im Rahmen der genannten Richtlinie zusätzlich noch neu Erdsondenbohrungen und optional auch weiterhin Fernwärmeanschlüsse bezuschusst. Die Richtlinie findet die Bevölkerung von Diepoldsau auf der Gemeindehomepage unter der Rubrik «Online-Schalter» unter «Energie: Richtlinien über die Gewährung von Energie-Förderbeiträgen».

Ansprechstellen für die Einreichung von Gesuchen ist die Bauverwaltung. Allfällige kommunale Fördermassnahmen von Photovoltaikanlagen erfolgen nach wie vor ausserhalb des Geltungsbereichs der Richtlinie.

Impulsberatung für «erneuerbar heizen»

Zudem bietet EnergieSchweiz mit dem Programm «erneuerbar heizen» Eigentümern von Wohngebäuden eine zielgerichtete und individuelle Impulsberatung für einen bevorstehenden Heizungsersatz. Eine Fachperson hilft vor Ort, die passende Lösung zu finden und zeigt die Schritte zu einer erneuerbaren Heizung auf.

Die Impulsberatung für fossil beheizte Wohngebäude wird kantonal gefördert und ist somit praktisch kostenlos. Weitere Infos findet man auf der Homepage der Energieagentur St. Gallen.

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