Wie die Gemeinde Allschwil mitteilt, wird der Bau vom Bachgrabenareal bis zum Bahnhof St. Johann voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 gestartet.
Enge Kehrschlaufe in Allschwil. Am 1. Juli 1905 löste die Basler Strassen-Bahn Linie 6 die Postkutsche ab.
Enge Kehrschlaufe in Allschwil. Am 1. Juli 1905 löste die Basler Strassen-Bahn Linie 6 die Postkutsche ab. - Nau.ch / Werner Rolli

Der Kanton Basel-Stadt und die Gemeinde Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets möglichst rasch zu verbessern. Die Verlängerung der Buslinie 64 vom Bachgrabenareal bis zum Bahnhof St. Johann, die aufgrund des pandemiebedingten Passagierrückgangs und den damit verbundenen Ertragsausfällen von 2022 auf 2023 verschoben wurde, wird doch bereits dieses Jahr eingeführt, voraussichtlich im zweiten Quartal.

Die Kosten für die vorgezogene Verlängerung tragen die Gemeinde Allschwil und der Kanton Basel-Stadt gemeinsam. Derzeit klären das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt, die Gemeinde Allschwil, die Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft, die Baselland Transport AG (BLT) sowie die Basler Verkehrs-Betriebe die letzten Modalitäten der vorgezogenen Verlängerung der Buslinie 64.

Die Verlängerung erfolgt im zweiten Quartal 2022

Wenn alle nötigen Massnahmen – wie zum Beispiel die Einrichtung einer provisorischen Haltestelle auf der Luzernerring-Brücke – umgesetzt sind, kann die Buslinie 64 den Betrieb zwischen dem Bachgrabenareal und dem Bahnhof St. Johann aufnehmen. Dies wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 der Fall sein.

Die Gemeinde Allschwil und der Kanton Basel-Stadt übernehmen die Betriebskosten der vorgezogenen Buslinienverlängerung. Ab 2023 wird die Buslinie regulär im Rahmen des ÖV-Angebots der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft finanziert.