Papier- und Kartonsammlung abgesagt
In Affoltern am Albis sammeln die Vereine im Auftrag der Stadt alle zwei Monate Altpapier sowie Karton bei Strassensammlungen.

Papier und Karton soll bis zur nächsten Sammlung zu Hause gelagert oder, falls zwingend notwendig, im Öki-Hof abgegeben werden. Die Bevölkerung wird ersucht, kein Papier und Karton an den Strassenrand zu stellen.
Dort deponiertes Sammelgut muss vom Bereitsteller oder Liegenschaftseigentümer wieder entfernt werden.
Kehrichtentsorgung mit Sicherheitsauflagen
Die Entsorgung von Abfällen zählt zur unverzichtbaren Grundversorgung der Bevölkerung. Es gilt jedoch die folgenden hygienischen und infektionspräventiven Massnahmen einzuhalten, um das Risiko einer Corona-Übertragung vor allem für die Mitarbeitenden des Abfuhrunternehmens zu minimieren.
Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Kehrichtabfuhr weiterhin funktioniert. Dazu braucht es die Mithilfe der Bevölkerung.
– Im privaten Haushalt sollen Abfälle wie Masken, Taschentücher, Hygieneartikel und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken gesammelt werden.
– Diese Plastiksäcke werden ohne zusammenpressen verknotet und in Abfalleimern mit Deckel gesammelt. Die Abfalleimer sind mit dem gebührenpflichtigen Abfallsack der Dileca ausgestattet.
– Die zugebundenen Abfallsäcke der Dileca werden wie üblich als Hauskehricht entsorgt.
– Die Abfalltrennung in Privathaushalten ist wie anhin weiter zu betreiben.
– Ausnahme: In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll die Abfalltrennung ebenfalls weitergeführt werden. Die separat gesammelten Abfälle wie PET-Getränkeflaschen, Aludosen, Altpapier etc. sollen aber nicht von unter Quarantäne stehenden Personen zu der Sammelstelle gebracht werden, sondern zu Hause gelagert werden, sofern es die Platzverhältnisse erlauben. Wo dies nicht möglich ist, kann auf die Abfalltrennung verzichtet und alle Haushaltsabfälle (auch Grüngut) mit dem normalen Kehricht entsorgt werden.
– Sammelstellen und Öki-Hof nur aufsuchen, wenn es absolut notwendig ist. Nicht verderbliche und saubere Abfälle für die Separatsammlung sollen möglichst zuhause gelagert werden.
– Die Abfallverbrennung im Garten oder in Cheminées ist auch in der aktuellen Situation verboten.
– Grundsätzlich ist es verboten, Abfälle im Freien abzulagern oder stehen zu lassen. Nicht gebührenpflichtige Abfallsäcke, Kleininventar, Verpackungen, Ansammlung von Dosen und Flaschen etc. dürfen weder auf privatem noch öffentlichem Grund abgelagert werden.
Die Gemeinden können die kommunalen Separatsammelstellen (z. B. Öki-Hof) jederzeit schliessen, falls der Bundesrat Einschränkungen verfügt oder die geltenden Hygienemassnahmen (Abstand etc.) nicht eingehalten werden.
Littering nimmt zu
Die Raumpaten und der Werkhof stellen fest, dass Littering im öffentlichen Raum zunimmt. Littering sind Kleinstabfälle, die unterwegs unbedacht oder absichtlich fallen- oder liegen gelassen werden. Das Sammeln von gelitterten Abfällen, insbesondere von Papiertaschentüchern, stellt vor allem während der Corona-Pandemie für die Mitarbeitenden des Werkhofs, wie auch für Raumpaten, ein erhöhtes Ansteckungsrisiko dar. Es ist daher noch stärker darauf zu achten, dass Kleinabfälle wieder mit nach Hause genommen und korrekt entsorgt werden. Liegengelassene Abfälle belasten nicht nur die Umwelt, sondern gefährden auch Tiere.
Waldbrandgefahr
Aufgrund der derzeitigen Trockenheit besteht Waldbrandgefahr. Es ist deshalb verboten, im Wald und bis 50 Meter vom Wald entfernt Feuer zu entfachen sowie brennendes oder glühendes Material wegzuwerfen (Zigaretten, Zündhölzer usw.). Dieses Verbot gilt ausdrücklich auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und um Waldhütten sowie für die Verwendung von Holzkohlefeuer und -grills ausserhalb von Siedlungsgebieten.
Picknick-Abfälle stellen zusätzliche Brandgefahren dar und sollten zuhause entsorgt werden.






