Mit einem 3:0-Sieg konnte der FC Aarberg im Testspiel gegen den FC Weissenstein Bern seine gute Form bestätigen. Petrov, Velkov und Möri sorgten für die Tore.
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Ein Mann hat einen Ball zwischen den Füssen. (Symbolbild). - Keystone

Gegen die zweite Mannschaft vom FC Weissenstein Bern konnte der FC Aarberg nicht ganz an die Leistung vor Wochenfrist in Freiburg anknüpfen. Trotzdem resultierte ein klarer Sieg, bei dem aber auch der Gegner zu seinen Chancen gekommen ist.

Frühe Führung für den FC Aarberg

Das Spiel begann sehr hektisch. Der Gastgeber presste hoch und setzte den Aarberger Spielaufbau von Beginn an unter Druck. Dadurch konnte Aarberg den Ball nicht wie gewünscht in den eigenen Reihen laufen lassen. Gleichzeitig boten sich durch das hohe Pressing auch grosse Lücken im Mittelfeld, die Aarberg in der 6. Minute bereits ein erstes Mal ausnutzte.

Unter Druck schlug Känel einen langen Pass über die rechte Seite, wo schliesslich Schleiffer sehr viel Platz vorfand und durchlaufen konnte. Sein Querpass fand vor dem Tor den völlig freistehenden Petrov, der keine Mühe hatte sein erstes Tor für das Fanionteam zu erzielen.

Nach der ersten Pressingphase liess die Intensität von Weissenstein merklich nach und Aarberg fand immer häufiger konstruktive Lösungen im Spielaufbau. Insbesondere Petrov und Aebischer konnten immer wieder flach angespielt werden und den Angriff in die gegnerische Hälfte verlagern. Weissenstein seinerseits suchte nach Ballgewinnen meistens den schnellen Konterangriff, wenn die Aarberger Hintermannschaft noch nicht ganz auf dem Posten war.

In den letzten fünf Minuten vor der Pause musste Aarberg auf den verletzten Stämpfli verzichten und mit zehn Mann agieren. In dieser Phase hatte das Heimteam meist den Ball. Und trotzdem gelang kurz vor der Pause das 0:2 in Unterzahl, als Velkov einen Angriff über die linke Seite mit einem abgelenkten Schuss aus 18 Metern erfolgreich abschloss.

Viele Wechsel und ein klares Ergebnis bestimmen die zweite Hälfte

In der zweiten Halbzeit wurde dann munter gewechselt. Das Aarberger Trainerteam liess einige Spieler auf ungewohnten Positionen agieren, um verschiedene Möglichkeiten auszutesten. So kam beispielsweise Simon Heimberg als Sturmspitze zum Einsatz. Da auch Weissenstein viel wechselte, nahm die Qualität des Spiels merklich ab. Auf beiden Seiten gab es immer wieder Möglichkeiten, die jedoch nicht genutzt wurden.

Nur der FC Aarberg konnte noch einen Torerfolg feiern. Luca Möri nutzte die Möglichkeit eines direkten Freistosses aus 20 Metern optimal aus und zirkelte den Ball aus halbrechter Position über die Mauer ins Netz. Ansonsten liessen sich die beiden Schlussmänner in der zweiten Halbzeit nicht bezwingen. Und so trat der FC Aarberg mit einem weiteren Testspielsieg und zusätzlichen Erkenntnissen zum Formstand die Heimreise ins Seeland an. Am kommenden Samstag wartet dann mit dem FC Aurore der Leader der 3. Liga Gruppe 5 auf den FCA.

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