Der neue Second Hand Laden «Second Fish» kämpft für den Meeresschutz. Das Konzept stösst auf grosses Interesse.
Second Fish
Pop-Up in Aarau: Second Hand Mode für den Meeresschutz. - Second Fish

Der neue Second Hand Laden «Second Fish» in der Aarauer Altstadt hat ein interessantes Konzept: Für kurze Zeit wird eine grosse Vielfalt an Kleidern, Schuhen und Accessoires für Männer und Frauen verkauft, wobei der gesamte Erlös an die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fliesst. Das Projekt kommt bei den Aarauer*innen gut an; ein Second Hand Kleider Laden hätte schon lange in der Altstadt gefehlt.

Durch das Konzept wird die Kundschaft Teil des Projektes: Auf der einen Seite durch ihre Einkäufe und auf der anderen Seite durch die vielen Kleiderspenden, die das Sortiment nochmals vielfältiger und reichhaltiger gemacht haben.

In kurzer Zeit ist so eine kleine Schatzkammer entstanden, in der es laufend neue Schmuckstücke zu entdecken gibt. Da es sich um eine Zwischennutzung handelt, schliesst der Second Fish Ende April. Es lohnt sich also, vorher noch vorbei zu schauen.

Für die beiden Betreiberinnen geht es beim Second Fish darum, eine nachhaltige Alternative zur «Fast Fashion» zu bieten. Der Pop-up Store hat zum Ziel, Second Hand Kleidung attraktiv zu machen und somit die Lebensdauer von Kleidern zu verlängern.

Ein weiterer Aspekt des Projekts ist die Bewirtschaftung ungenutzter Räumlichkeiten. Der Second Fish befindet sich in den Gemäuern des Boiler Clubs, der zurzeit aufgrund der Covid-Bestimmungen nicht als Club genutzt wird.

Der Second Fish hat bis Ende April von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Der Eingang befindet sich beim Plattenladen Dezibelle an der Rathausgasse 18.