Buchs kritisiert Aarauer Haltung zur KSAB
Die Gemeinde Buchs AG zeigt sich konsterniert über den Aarauer Entscheid zur möglichen Auflösung der KSAB und bedauert die dadurch entstandene Unsicherheit.

Wie die Gemeinde Buchs AG schreibt, waren anlässlich der Sitzung des Kreisschulrats der Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) am 21. Mai 2026 die Neuwahlen in den Schulvorstand traktandiert. Kurz vor der Sitzung zog der aktuell amtierende Schulvorstandspräsident und Buchser Vize-Gemeindepräsident Anton Kleiber seine Kandidatur überraschend zurück, nachdem er Kenntnis eines kürzlich getroffenen Entscheids des Aarauer Stadtrats erhielt, die KSAB als Schulverband auflösen zu wollen.
Der Gemeinderat Buchs bedauert es ausserordentlich, dass sich Anton Kleiber unter diesen veränderten Rahmenbedingungen gezwungen sah, auf ein weiteres Engagement für die Schulorganisation der beiden Gemeinden zu verzichten. Er hat sich seit seiner Ernennung Anfang 2026 mit grossem Engagement gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern für die Weiterentwicklung der KSAB eingesetzt. Die Schule hat sich durch gezielte Massnahmen in den letzten Monaten bereits in eine positive Richtung entwickelt.
Der Gemeinderat ist konsterniert über die publik gewordene Haltung des Stadtrats zur gemeinsamen Kreisschule. Der Gemeinderat Buchs hat sich bereits mehrfach klar zur Weiterführung des Schulverbands ausgesprochen und unterstützte den eingeschlagenen Weg zur personellen Stabilisierung auf der Führungsebene und zur Entpolitisierung der politischen Strukturen. Der Gemeinderat ist irritiert über das fehlende Commitment des Verbandspartners zur gemeinsamen Schule und bedauert die daraus entstandene Unsicherheit und Unruhe sehr.









