Auf Aargauer Strassen haben im vergangenen Jahr acht Menschen das Leben verloren. Das ist gemäss Kantonspolizei ein historischer Tiefstwert. Sieben Männer und eine Frau kamen um. Im Vorjahr waren elf Menschen getötet worden.
Unfall auf schneebedeckter Strasse - Kantonspolizei Uri

Auf Aargauer Strassen haben im vergangenen Jahr acht Menschen das Leben verloren. Das ist gemäss Kantonspolizei ein historischer Tiefstwert. Sieben Männer und eine Frau kamen um. Im Vorjahr waren elf Menschen getötet worden.

Insgesamt wurden 2277 Strassenverkehrsunfälle polizeilich registriert. Dies ist ein Minus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der zweittiefste Wert seit den 1960er Jahren, wie Statistik Aargau am Montag mitteilte. Bei etwas mehr als der Hälfte aller registrierten Unfälle waren einzig Sachschäden zu verzeichnen. Insgesamt wurden 1283 Personen verletzt, 239 von ihnen schwer.

Im vergangenen Vierteljahrhundert hat sich die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle im Kanton mehr als halbiert: 2020 wurden 2277 Unfälle registriert gegenüber 5372 im Jahr 1995. Auch die Zahl der Verunfallten hat sich nach einem Plateau Anfangs der 2000er Jahre reduziert.

Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl Personenwagen pro 1000 Aargauer Einwohnerinnen und Einwohner (Motorisierungsgrad) von 472,8 im Jahr 1995 auf 588,5 im Jahr 2020 gestiegen, wie Statistik Aargau festhält.