Meta Zimmermann trainiert seit sechs Jahren beim Aarefisch und träumt davon, einmal bei den Schweizer Meisterschaften der Elite teilnehmen zu können.
Meta Zimmermann
Meta Zimmermann – Das Gefühl im Wasser bedeutet für mich Freiheit. - Aarefisch

Damit die 14-jährige Birmensdorferin ihre Ziele erreicht, investiert sie, wie die meisten der Athletinnen und Athleten welche auf diesem Niveau schwimmen, viel. Aktuell besucht sie die Sportschule in Buchs und trainiert acht Mal pro Woche. Die meiste Zeit davon natürlich im Wasser. So kommen pro Woche regelmässig bis zu 40 Schwimmkilometer zusammen. Kein Problem für Meta. «Das Gefühl im Wasser bedeutet für mich Freiheit – schwimmen ist wie schweben. Natürlich gibt es auch mal Trainings, wo es ein wenig monoton wird, aber das ist nicht schlimm. In diesen Einheiten kommt dafür mein Kopf zur Ruhe», meint sie lachend.

Meta trainiert seit sechs Jahren beim SC Aarefisch. Angefangen hatte sie dereinst bei den Rettungsschwimmern Baden-Brugg, wo ihre Eltern sie für ein Schnuppertraining angemeldet hatten. «Schwimmen hat mir sofort mega Spass gemacht. Ich habe mich daher schon bald fürs Schwimmen entschieden und gegen die Leichtathletik, die ich früher auch noch betrieben habe», erzählt Meta. Bei der SLRG Baden-Brugg erkannte man ihr Talent früh und schickte sie zur weiteren Förderung nach Aarau. «Ich habe ein Probetraining beim SC Aarefisch absolviert und wurde aufgenommen», blickt sie zurück.

Bereit, alles richtig zu machen

Mittlerweile trainiert Meta in der Kategorie Kids unter der Leitung von Piotr Albinski. Der gebürtige Pole hat 1992 an den Olympischen Spielen teilgenommen und arbeitet seit vielen Jahren als Schwimmtrainer. Seit August 2018 kümmert sich der 51-Jährige um den Nachwuchs in Aarau. Mit Meta ist er zufrieden. «Sie steht natürlich noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Aber sie beweist mit den vielen Trainings, die sie jede Woche absolviert, dass sie bereit ist, viel fürs Schwimmen zu geben. Zu ihren Stärken zählt, dass sie sehr fokussiert arbeitet und in jedem Training bereit ist, alles richtig zu machen. Manchmal muss ich sie gar etwas bremsen, denn teilweise setzt sie ihre Ziele zu hoch», beschreibt Piotr Albinski. Aber: Wer viel erreichen will, der muss sich auch hohe Ziele stecken. Und das tut Meta Zimmermann.

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