Aarau: Mitteldamm soll für Eniwa-Kraftwerkneubau weichen

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    Aarau,

    Ab Dienstag, 6. April bis 5. Mai liegt das Baugesuch für den Kraftwerksneubau bei der Stadt Aarau und dem kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt auf.

    Altstadt Aarau
    Das Stadtzentrum Aarau. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Das alte Aarauer Kraftwerk samt «Türmli» will die Eniwa durch einen Neubau ersetzen, so die «Aargauer Zeitung».

    Gebaut werden soll frühestens Ende 2024. Bausubstanz und Maschinen seien veraltet, so der Eniwa-CEO Hans Kaspar.

    Der Neubau wird ohne «Türmli» deutlich flacher ausfallen. Laut Eniwa werden rund SRF 144 Mio. in das neue Kraftwerk gesteckt.

    Damit die Fördermittel bewilligt werden und die Stromproduktion gesteigert werden kann, soll der Mitteldamm für das Vorhaben weichen. Der «Verein Rettet den Mitteldamm» wehrt sich gegen das Bauvorhaben und setzt sich für das beliebte Naherholungsgebiet ein.

    Hans-Kasper Scherrer spricht in der nächsten Woche noch einmal mit dem Verein und hofft auf ein Einsehen.

    Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen

    Für die wegfallende Nutzung plant die Eniwa zudem Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen. So sind unter anderem Ein- und Ausstiege sowie Duschen für die Schwimmer geplant.

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