Aarau

«Aarau auf Kurs»: Jetzt handeln statt nachverhandeln

SVP Aarau
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Aarau,

Die Ortsbürger von Aarau sagen Nein zum Baurechtsvertrag Telli. «Aarau auf Kurs» fordert: Verträge kündigen und einen Neustart mit den Lehrkräften einleiten.

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«Aarau auf Kurs» sagt zweimal Nein am 8. März 2026. - zVg

Die Ortsbürger von Aarau haben dem Baurechtsvertrag Telli mit ihrem Nein eine Absage erteilt. Damit wurde verhindert, dass wertvolle Grünfläche und bestehende Sportinfrastruktur für ein überdimensioniertes Mammut-Schulprojekt geopfert werden.

Das überparteiliche Komitee «Aarau auf Kurs» nimmt dieses klare Votum mit grosser Freude und Respekt vor dem Entscheid der Ortsbürgergemeinde zur Kenntnis und dankt allen, die das Komitee mit ihrem Votum unterstützt haben.

Jetzt handeln statt nachverhandeln

Der Baurechtsvertrag ist vom Tisch – nun müssen die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Der Aarauer Stadtrat sollte nun endlich akzeptieren, dass seine Idee einer neuen Schule in der Telli gescheitert ist.

Es gibt nichts nachzuverhandeln, wie das der Stadtpräsident in Verkennung der Realitäten im Vorfeld angetönt hat. Es ist jetzt zu handeln: Die Schulverträge mit Küttigen, Biberstein, Erlinsbach AG und Erlinsbach SO sind umgehend zu kündigen.

Dadurch können Millionen Steuergelder gespart, teure Provisorien vermieden und die Unabhängigkeit der Aarauer Oberstufenplanung zurückgewonnen werden.

Planung des Oberstufenschulraums neu ausrichten

Nach Jahren kostspieliger Fehlplanung müssen die Verantwortlichen im Stadtrat und in der Schulverwaltung jetzt endlich die Planung des zukünftigen Oberstufenschulraums neu ausrichten – mit mehreren, dezentralen und vor allem auch an den konkreten Bedarf der Stadt Aarau angepassten Standorten.

Dabei sind die bestehenden Schulareale Zelgli, Schachen und Stäpfli zweckmässig und ressourcenschonend weiterzuentwickeln; für die rund 600 Oberstufen-Schüler mit Wohnsitz in Aarau braucht es keine neuen Standorte.

Die ursprüngliche Schulraumbestellung der Kreisschule Aarau-Buchs für einen einzigen, zentralen Oberstufen-Standort mit Stufendurchmischung ist nun endgültig zu begraben.

Lehrer in Planung einbeziehen

Zentral dabei: Die Lehrer – einschliesslich der Bezirksschullehrerschaft – müssen endlich ernsthaft und umfassend in die Planung einbezogen werden. Gute Bildung entsteht nicht am Reissbrett weniger «Experten», sondern durch die Erfahrung und das Wissen der Menschen, die täglich mit den Kindern arbeiten.

Das Komitee «Aarau auf Kurs» erwartet, dass Stadtrat und Schulbehörden dieses Nein als klaren Auftrag verstehen und nun mit Hochdruck eine breit abgestützte, pädagogisch sinnvolle und finanzverträgliche Lösung erarbeiten – im Dialog mit der Lehrerschaft, den Eltern und der Bevölkerung.

«Aarau auf Kurs» steht weiterhin für überschaubare, sichere und vor allem auch gute Schulen, den Erhalt bewährter Strukturen, den Schutz von Sportanlagen und städtischem Grünraum in den Quartieren. Sanierungen, Umbauten und kosteneffiziente Erweiterungen sind in eine intelligente Gesamtstrategie für Schulraum und Sportinfrastruktur einzubetten.

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