Zuger Energieversorger senkt Strompreise und erhöht Gastarife
Die WWZ hat für das kommende Jahr leicht tiefere Strompreise angekündigt. Ein Durchschnittshaushalt spart dadurch rund 33 Franken. Gleichzeitig erhöht das Zuger Energieversorgungsunternehmen per 1. Oktober die Gastarife.

Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden sinken die Stromkosten um 3,4 Prozent, wie die WWZ am Donnerstag mitteilte. Ausschlaggebend dafür sind demnach tiefere Beschaffungskosten.
Gleichzeitig führt das Unternehmen saisonale Tarife ein. Strom ist künftig im Sommer günstiger als im Winter. WWZ begründete diesen Schritt in der Mitteilung mit der zunehmenden Produktion aus Photovoltaikanlagen im Sommer und dem höheren Verbrauch im Winter. Damit werde die Marktsituation realistischer abgebildet.
Die Netznutzungstarife bleiben für Haushalte und KMU stabil, wie es weiter hiess. Der Messtarif für die Direktmessung steigt geringfügig von 5.90 auf 6 Franken pro Monat.
Gas wird teurer
Die Gastarife erhöht der Zuger Energieversorger per 1. Oktober 2026 um rund 0,3 Rappen pro Kilowattstunde. Für einen typischen Haushalt mit einem Gasverbrauch von 25'000 Kilowattstunden bedeutet das jährliche Mehrkosten von rund 75 Franken.
Als Gründe für die Anpassung nannte WWZ höhere Netzkosten und gestiegene Kosten für die kurzfristige Beschaffung. Auch die geopolitische Lage im Nahen Osten habe zu den Preisschwankungen beigetragen.






