Zinsen drücken auf den Gewinn der Luzerner Raiffeisenbanken
Die Raiffeisenbanken im Kanton Luzern haben 2025 weniger verdient als im Jahr zuvor. Gründe dafür sind das Zinsengeschäft und der höhere Aufwand.

Wie die 15 eigenständigen Institute am Montag mitteilten, ging der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft um 4,4 Prozent auf 135,9 Millionen Franken zurück. Gemäss der Mitteilung war ein Rückgang wegen der Leitzinssenkungen erwartet worden.
Positiv entwickelte sich dagegen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts, dessen Bruttoerfolg um 14,4 Prozent auf 36,6 Millionen Franken stieg. Der Handelserfolg sei mit 8,4 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau verblieben, teilten die Luzerner Raiffeisenbanken weiter mit.
Der Geschäftsertrag sank um 3,1 Prozent auf 186,2 Millionen Franken. Gleichzeitig stieg der Geschäftsaufwand, unter anderem wegen Investitionen in Fachkräfte, um 2,5 Prozent auf 113,6 Millionen Franken.
Wegen des tieferen Zinsenergebnisses und der höheren Kosten sei der Geschäftserfolg im 2025 um 12,2 Prozent auf 64,9 Millionen Franken zurückgegangen, hiess es in der Mitteilung. Der Jahresgewinn liege mit 15,9 Millionen Franken um 3,7 Prozent tiefer als der Wert von 2024.
Sie hätten in allen Geschäftsbereichen ein Wachstum erzielt, teilten die 15 Raiffeisenbanken weiter mit. So seien die Hypothekarforderungen um eine halbe Milliarde Franken oder 4,1 Prozent auf 12,6 Milliarden Franken gestiegen.
Die 15 Raiffeisenbanken im Kanton Luzern haben nach eigenen Angaben über 143'000 Mitglieder. Sie beschäftigen in den 46 Geschäftsstellen 588 Personen.






