Im Januar ging die Zahl der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank diese um 11,1 Prozent.
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Abgestellte Lastwagen stehen auf der Rastätte Siegerland Ost (A45). Foto: Arnulf Stoffel - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Januar wurden in der EU weniger Nutzfahrzeuge zugelassen.
  • Vor allem bei leichten Nutzfahrzeugen ist die Nachfrage tief.
  • Bei den Nutzfahrzeugen mit 16 Tonnen stieg die Anzahl Neuzulassungen.

Das fehlende Interesse vor allem an Vans lässt die Zahl der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge in der Europäischen Union abermals sinken. Im Januar fiel sie verglichen mit dem Vorjahresmonat um 11,1 Prozent auf 125'292 Exemplare, wie der europäische Branchenverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Der Schwund ist allerdings grösstenteils durch die mangelnde Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen verursacht, während Käufer deutlich öfter bei mittleren und schweren Nutzfahrzeugen zugriffen.

Polen als drittgrösste Truck-Markt

Vor allem die schweren Nutzfahrzeuge mit 16 Tonnen und mehr waren mehr gefragt, hier stiegen die Neuzulassung um acht Prozent. So seien die Exemplare vor allem in Zentraleuropa gefragt, wo Polen mit einem Plus von fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum den höchsten Anstieg verzeichnete. Das Land ist nach Verbandsangaben der drittgrösste Truck-Markt und wies auch bei den mittleren Nutzfahrzeugen ein deutliches Wachstum auf.

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Lastwagen auf einer Autobahn. - dpa

Im Vergleich der vier grössten Märkte gingen die Zulassungszahlen insgesamt in Spanien um rund ein Fünftel zurück. In Frankreich wurden 17 Prozent weniger neue Nutzfahrzeuge zugelassen, in Deutschland 3,1 Prozent. In Italien blieben die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat stabil.

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