Wegen Schweinekrankheit im Kanton Solothurn: 930 Tiere getötet

    Keystone-SDA Regional
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    Solothurn,

    Der Veterinärdienst des Kantons Solothurn hat in der vergangenen Woche wegen einer für Schweine ansteckenden Lungenentzündung zwei Bauernhöfe geräumt: Dabei seien 80 Sauen und 50 Jungtiere geschlachtet, 930 Schweine getötet und 1200 Jungtiere lebend exportiert worden.

    Wegen der Krankheit Enzootische
Pneumonie mussten im Kanton Solothurn 130 Schweine geschlachtet und 930 getötet werden. 1200 Jungtiere wurden derweil lebend exportiert. (Symbolbild)
    Wegen der Krankheit Enzootische Pneumonie mussten im Kanton Solothurn 130 Schweine geschlachtet und 930 getötet werden. 1200 Jungtiere wurden derweil lebend exportiert. (Symbolbild) - Keystone/URS FLUEELER

    Es sind nur Tiere getötet worden, die weder lebend exportiert, noch geschlachtet hätten werden können, schrieb der Kanton Solothurn am Dienstag in einer Mitteilung. Kranke Tiere seien generell nicht zur Schlachtung zugelassen.

    Die Massnahmen seien ergriffen worden, damit sich die in der Schweiz seit rund 20 Jahren ausgerottete Seuche mit dem Namen Enzootische Pneumonie nicht weiter ausbreite. Nun sei die Krankheit unter Kontrolle, hiess es weiter.

    Die Krankheit war Mitte September in einem kantonsübergreifenden Schweinering ausgebrochen. Betroffen waren auch drei Betriebe im Kanton Solothurn, die schliesslich mit einer Seuchensperre belegt wurden.

    Die zwei nun geräumten Betriebe, beides Abferkelbetriebe, gelten zehn Tage nach einer Reinigung und Desinfektion wieder als seuchenfrei, hiess es in der Medienmitteilung weiter. Die vom Veterinärdienst verhängte Sperre könne danach wieder aufgehoben werden.

    Im dritten Betrieb, einem reinen Mastbetrieb, dauerten die Sicherungs- und Überwachungsmassnahmen voraussichtlich noch bis Ende Oktober.

    Ungefährlich für Menschen

    Für Menschen sei die Krankheit nicht gefährlich. Das Fleisch gesunder Träger könne bedenkenlos gegessen werden, liess der Kanton ausserdem verlauten.

    Ein Schweine- respektive Ferkelproduktionsring ist ein arbeitsteiliger Zusammenschluss mehrerer Betriebe, erklärte der Kanton in der Medienmitteilung. Aufgrund der Rotation der Schweine über mehrere Betriebe könne in einem Seuchenfall die Krankheit ebenfalls über alle Betriebe verschleppt werden.

    Von den angeordneten Massnahmen betroffen sind laut Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen 20 Zuchtbetriebe in sechs Kantonen sowie 40 Mastbetriebe in 14 Kantonen.

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