Arbeitsmarkt

Von KI-Schwung bis Verdrängung: Vier Szenarien für den Arbeitsmarkt

Keystone-SDA
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Zürich,

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt laut dem Personaldienstleister Adecco derzeit schneller, als sie Jobs verdrängt. Für die Zukunft stellt das Unternehmen in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht vier mögliche Szenarien auf.

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KI dürfte die Arbeitswelt in den nächsten zehn Jahren verändern. - keystone

Im Szenario Flourishing Economy (Wirtschaftlicher Aufschwung) wirkt KI als breiter Produktivitätstreiber. Die Beschäftigung bleibt hoch und die Löhne steigen. Ausserdem wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allmählich zu höherwertigen Tätigkeiten, die Urteilsvermögen, Kreativität, Vertrauen und menschliche Kontrolle erfordern. Laut Adecco ist dies aktuell das plausibelste Szenario.

Im Szenario Capital Rules (Kapital dominiert) schreitet die Automatisierung rasch voran und verdrängt Routinetätigkeiten. Dies führt zu Druck auf dem Arbeitsmarkt und sinkenden Löhnen. Gleichzeitig entstehen durch den weitverbreiteten Zugang zu KI auch neue Geschäftsmodelle und Unternehmen, wodurch neue Jobs geschaffen werden.

Das Szenario Walled Garden (Geschlossene Ökosysteme) geht von einer stabilen Beschäftigung aus, allerdings bei wachsender Abhängigkeit von wenigen dominanten KI-Plattformen. Dies bremst Wettbewerb, Mobilität und Lohndynamik, da die KI-Gewinne vor allem den Plattformbetreibern zugutekommen.

Im Szenario Deus Ex Machina verdrängen hochgradig autonome KI-Systeme Arbeitskräfte im grossen Stil. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die Technologie bei wenigen Akteuren. Die Produktion bleibt hoch, die Beschäftigung sinkt jedoch drastisch. Dieses Szenario wäre gesellschaftlich am disruptivsten, gilt laut den Experten von Adecco aber gemäss bisherigen Erkenntnissen und historischen Erfahrungen als unwahrscheinlich.

Der Bericht «KI, die Zukunft der Arbeit und der Aufstieg hybrider Arbeitsmärkte» analysiert, wie KI und Automatisierung die globalen Arbeitsmärkte in den nächsten zehn Jahren verändern könnten. Die Analyse wurde im Auftrag von Adecco von der Beratungsfirma Altermind durchgeführt.

Kommentare

User #4792 (nicht angemeldet)

KI braucht kopf vom mensch davor ,aber einer wos versteht,KI kann fehler machen,steht vom anbieter dort auf bildschirm, zb, erbunterlagen eingelesen,3 KI anbieter,keiner das gleiche resultat,also anwalt musste her

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