Der schwedische Energiekonzern Vattenfall meldet einen Anstieg des Gewinns um 43 Prozent im ersten Quartal.
Das Logo vom Energieunternehmen Vattenfall an einer Häuserwand.
Das Logo vom Energieunternehmen Vattenfall an einer Häuserwand. - Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Im ersten Quartal konnte der schwedische Energiekonzern Vattenfall eine Steigerung des Gewinns um 43 Prozent verzeichnen. Unter dem Strich fiel im ersten Quartal des Jahres ein Gewinn von knapp 16,9 Milliarden schwedischen Kronen an (1,41 Milliarden Franken), wie der Versorger am Dienstag mitteilte.

Dies bedeute einen Anstieg von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Nettoumsatz sank um 21 Prozent auf knapp 76,5 Milliarden schwedische Kronen.

«Das Ergebnis von Vattenfall ist also im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, obwohl die Preise auf dem Markt niedriger waren», sagte Vattenfall-Chefin Anna Borg der Deutschen Presse-Agentur. Der Grund dafür sei Vattenfalls Absicherung. Positiv wirke sich auch aus, dass sowohl in der Kernenergie als auch in der Windenergie und Wasserkraft höhere Mengen produziert worden seien.

Gewinnsteigerung durch Verkauf und Produktionserhöhung

Das Ergebnis wurde auch durch einen einmaligen Gewinn aus dem Verkauf des Windparks Norfolk in Grossbritannien verbessert.

Vattenfall hat 2024 mit dem Chemiekonzern BASF einen Kaufvertrag über 49 Prozent der Offshore-Windparks Nordlicht 1 und 2 in der deutschen Nordsee unterzeichnet. Das Offshore-Projekt Nordlicht soll in der Nordsee, rund 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum, entstehen.

Der Bau soll 2026 beginnen und 2028 fertig werden. «Deutschland ist natürlich ein sehr wichtiger Markt für uns», sagte Borg. Sie verwies auf Offshore-Windkraftanlagen, Onshore-Windkraftanlagen und das Solargeschäft sowie eine steigende Kundenzahl: «Wir wachsen also weiter in Deutschland, und es ist einer unserer Kernmärkte, und das wird es auch in Zukunft sein.»

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