V-Zug 2025 mit deutlichem Umsatz- und Gewinnrückgang
Der Haushaltsgerätehersteller V-Zug hat 2025 deutlich weniger umgesetzt und verdient. Für das laufende Jahr ist das Unternehmen verhalten optimistisch.

2025 sei von anhaltenden geo- und handelspolitischen Spannungen geprägt gewesen, teilte V-Zug am Donnerstag mit. Diese hätten das Vertrauen der Konsumenten untergraben und zu einer verstärkten Kaufzurückhaltung geführt.
Beim Umsatz fuhr das Unternehmen mit 567,4 Millionen Franken das schwächste Jahr seit dem Börsengang 2020 ein. Im Vorjahresvergleich gingen die Verkäufe damit um 4,1 Prozent zurück. Ende Oktober hatte das Unternehmen eine Gewinnwarnung veröffentlicht und einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich angekündigt.
Die Verkaufsvolumen hätten in den meisten Märkten abgenommen, im Heimmarkt Schweiz sei der Umsatz um 3,8 Prozent auf 477,9 Millionen Franken gefallen, teilte V-Zug mit. Grund seien die schwächer als erwartete Marktentwicklung sowie ein tieferes Volumen im Projektgeschäft.
Das Auslandsgeschäft, wo sich V-Zug auf das Premium-Segment fokussiert, schrumpfte sogar um 5,6 Prozent. Vor allem in Asien schwächelte das Geschäft.
Die Profitabilität verschlechterte sich in der Folge massiv: Die EBIT-Marge sank von 4,3 auf 2,0 Prozent. Das Konzernergebnis brach um 68 Prozent auf 6,8 Millionen Franken ein. Trotz des schlechteren Ergebnisses schlägt der Verwaltungsrat wegen der «soliden» Bilanz eine unveränderte Dividende von 0,90 Franken vor.
Das Unternehmen reagiert auf den schwierigen Markt mit neuen strategischen Programmen. Mit diesen will es Strukturen verschlanken und gleichzeitig neue Wachstumsmöglichkeiten erschliessen.
Auch operativ setzt das Unternehmen auf Effizienzgewinne. Am Standort Zug wurde die vertikale Fabrik «Zephyr Ost» vollständig in Betrieb genommen, in der Produktions-, Montage- und Logistikprozesse gebündelt sind.
Einen konkreten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2026 macht V-Zug nicht. Man blicke mit «verhaltenem Optimismus» auf das laufende Geschäftsjahr, hiess es lediglich. Positiv seien vor allem der solide Auftragseingang im internationalen Eigenmarkengeschäft sowie eine positive Entwicklung der Dynamik im Schweizer Markt.






