UBS Ranking zeigt attraktive Wohnorte für Familien
Der neue UBS Wohnattraktivitätsindikator zeigt, welche Schweizer Gemeinden Familien besonders gute Bedingungen zum Wohnen bieten.

Der UBS-Wohnattraktivitätsindikator bewertet über 2000 Schweizer Gemeinden anhand von 38 messbaren Kriterien für Familien mit zwei Kindern schweizweit besonders umfassend. Berücksichtigt werden Infrastruktur, Erreichbarkeit, Freizeitangebot, Lebensqualität sowie Wohnkosten und weitere finanzielle Belastungen der jeweiligen Haushalte im familiären Alltag.
Die UBS vergleicht Gemeinden nicht landesweit, sondern innerhalb von zehn Regionen mit ähnlichen Arbeitsmarkt- und Pendlerstrukturen der Schweiz insgesamt. Rund 70 Prozent aller Wohnortswechsel erfolgen innerhalb eines Radius von weniger als zehn Kilometern, weshalb regionale Vergleiche besonders relevant sind.
Laut «UBS» führen Vevey, Solothurn, Fribourg, Sion, Basel, Luzern, Aarau, Lugano, St. Gallen und Chur ihre Regionen jeweils an. Neun dieser zehn Spitzenreiter sind mittelgrosse Städte, die Erreichbarkeit, Infrastruktur und Lebensqualität mit unterschiedlichen Kostenniveaus miteinander verbinden und überzeugen.
UBS sieht Mittelzentren im Vorteil
Mittelgrosse Städte bieten häufig eine gut ausgebaute Infrastruktur und gute Erreichbarkeit bei niedrigeren Lebenshaltungskosten als grosse Schweizer Zentren. Dadurch entsteht für Familien ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Standortqualität, verfügbaren Angeboten und finanzieller Belastung im täglichen Familienbudget insgesamt.
Toggenburg24 verweist auf deutliche Unterschiede zwischen Zentren und ihrem Umland, besonders bei den jährlichen Lebenshaltungskosten von Familien mit Kindern. Bei einer ÖV-Distanz von zehn bis 15 Minuten zum Grosszentrum beträgt die durchschnittliche Ersparnis rund 6700 Franken jährlich pro Familie.
In der Region Zürich sparen Haushalte bei vergleichbarer Distanz rund 11'500 Franken jährlich gegenüber dem jeweiligen Zentrum, berichtet «Toggenburg24» aktuell. Auch Agglomerationsgemeinden und ländlichere Orte erreichen Spitzenplätze, wenn sie Erreichbarkeit, Lebensqualität und günstigere Wohnkosten sinnvoll miteinander verbinden.
Solothurn punktet im UBS-Ranking
Beispiele dafür sind Erlach, Sissach, Walenstadt, La Roche und Düdingen, die trotz geringerer Zentralität regional besonders gut abschneiden und auffallen. Im Kanton Solothurn führt die Stadt Solothurn bei niedrigen und mittleren Einkommen die Rangliste ihrer Region Jura-Seeland-Solothurn an.

Bei hohen Einkommen liegt Biel vor Solothurn, während Feldbrunnen-St. Niklaus den vierten Rang der Region Jura-Seeland-Solothurn erreicht. Die «Solothurner Zeitung» hebt Solothurns Erreichbarkeit, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote und die Lebensqualität entlang der Aare besonders hervor.
Grenchen erreicht bei niedrigen Einkommen Rang sechs, Buchegg Rang sieben und Feldbrunnen-St. Niklaus bei hohen Einkommen Rang vier der Region. Damit zeigt sich, dass Wohnattraktivität auch ausserhalb grosser Zentren durch unterschiedliche Standortvorteile entstehen kann.











