UBS muss 3,7 Milliarden Euro Busse zahlen

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Frankreich,

In Frankreich ist das Urteil gegen die UBS gefallen. Die Schweizer Grossbank muss 3,7 Milliarden Euro Busse zahlen.

Sergio Ermotti
Sergio Ermotti soll seinen Rücktritt als UBS-Boss für 2027 planen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die UBS muss in Frankreich 3,7 Milliarden Euro Busse zahlen.
  • Die Grossbank wird das Urteil vermutlich weiterziehen.

Im Prozess am Pariser Strafgerichtshof gegen die UBS, in dem es im Kern um den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung geht, haben die Richter am Mittwoch ihr (erstes) Urteil verkündet.

Die grösste Schweizer Bank wurde dabei schuldig gesprochen und muss eine Busse von 3,7 Milliarden Euro bezahlen. Die Grossbank wird das Urteil vermutlich weiterziehen.

Die Anklage warf der UBS Geldwäsche im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung und illegale Anwerbung von Kunden vor.

Wegen der Ermittlungen hatte die französische Justiz bereits eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro gegen das Geldhaus verhängt. Vor Gericht standen auch die französische Filiale der UBS sowie sechs Verantwortliche.

Deie UBS-Aktie hat stark auf die ersten News zum Urteil reagiert und büsst zur Berichtszeit kurz vor 14 Uhr 2,0 Prozent ein (SMI +0,5%).

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