TSMC erzielt Rekordgewinn dank KI-Boom
Der Chipriese TSMC verbucht im vierten Quartal 2025 einen Rekordgewinn von 35 Prozent. Die Nachfrage nach hochmodernen Halbleitern steigt dank des KI-Booms an.

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company hat im vierten Quartal 2025 einen Rekordgewinn erzielt. Der Nettogewinn stieg um 35 Prozent auf umgerechnet 16 Milliarden Dollar (etwa 12,82 Milliarden Franken), wie «CNBC» berichtet.
Analystenerwartungen wurden damit deutlich übertroffen. Der Quartalsumsatz erreichte laut «Tip Ranks» erstmals 33,73 Milliarden Dollar (etwa 27 Milliarden Franken).
Die Nachfrage nach hochmodernen KI-Chips für Rechenzentren und Server bleibt der wichtigste Wachstumstreiber. TSMC profitiert laut «Reuters» massgeblich vom Boom der Künstlichen Intelligenz, der die Halbleiternachfrage ankurbelt.
TSMC plant Rekordinvestitionen – KI bleibt Umsatztreiber
Der weltgrösste Auftragsfertiger TSMC plant für 2026 Kapitalausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von mindestens 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, meldet «Reuters» weiter.
Finanzchef Wendell Huang rechnet laut «CNBC» mit weiterhin starker Nachfrage nach modernsten Prozessoren.
Hochleistungs-Chips für KI-Anwendungen machten im Schlussquartal 55 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Smartphone-Chips trugen weitere 32 Prozent zum Umsatz bei.
Umsatzprognose übertrifft Erwartungen
Für 2026 erwartet der Chipriese ein Umsatzwachstum von fast 30 Prozent, wie «Reuters» meldet. Laut dem Forschungsinstitut IDC treibt vor allem die boomende Nachfrage nach KI-Beschleunigern das Wachstum.

Die Einführung der neuen 2-Nanometer-Technologie soll zusätzliche Impulse liefern. Jake Lai von Counterpoint Research bezeichnet 2026 als potenzielles Rekordjahr für KI-Server, berichtet «CNBC».
Mit der Ausweitung der 2-Nanometer-Kapazitäten dürfte TSMC seine Marktführerschaft weiter festigen. Der Halbleiterhersteller profitiert damit massiv vom anhaltenden KI-Boom.












