Trotz Standortvorteil: Auslandinvestitionen in Schweiz brechen ein

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Zürich,

Die Investitionen ausländischer Firmen in der Schweiz sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Unter anderem US-Unternehmen hielten sich zurück. Ein Experte hält die Schweiz als Standort aber weiterhin für attraktiv.

Auch Google ist in der Schweiz stark vertreten. (Archivbild)
Auch Google ist in der Schweiz stark vertreten. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die Zahl ausländischer Investitionen schrumpfte hierzulande 2025 um knapp ein Viertel auf nur noch 84 Projekte, wie das Beratungsunternehmen EY am Donnerstag mitteilte. US-Konzerne – die wichtigsten Investoren – reduzierten ihre Investitionen dabei um 7 Prozent.

In Europa betrug der Rückgang insgesamt 7 Prozent auf 5026 Projekte. Damit fiel die Investitionstätigkeit auf den tiefsten Stand seit elf Jahren, wie EY schreibt. Dies spiegle die geo- und energiepolitischen sowie konjunkturellen Krisen der vergangenen Jahre wider.

Die Gelder verteilen sich dabei unterschiedlich. Besonders beliebte Investitionsstandorte sind laut dem Ranking Frankreich und Grossbritannien. Deutschland folgt als grösste Einzelwirtschaft Europas erst auf Platz drei. Die Schweiz belegt derweil den Rang 13.

«Die Schweiz fungiert trotz abnehmender Investitionen weiterhin als Tor zu Europa für US-Unternehmen», ordnet André Bieri, Markets Leader Schweiz und Liechtenstein bei EY, die Entwicklung ein. Die Schweiz biete nach wie vor Standortvorteile wie Talente, Rechtssicherheit und ein attraktives Steuersystem.

Dass die Investitionen in Europa generell zurückgingen, sei unter anderem auf Förderprogramme und Zölle in den USA zurückzuführen. «Gleichzeitig herrscht eine Unsicherheit infolge geopolitischer Entwicklungen», so Bieri. Konjunkturelle Sorgen könnten daher auch auf die Schweiz ausstrahlen.

Kommentare

User #9572 (nicht angemeldet)

Mehr braucht es nicht sonst kommen immer mehr in die Schweiz!

User #2246 (nicht angemeldet)

Warum sollte jemand in der Schweiz investieren und Arbeitsplätze schaffen? Das Kader würde selbstverständlich von der Firma bezahlten Wohnraum erhalten, was schon schwierig ist, aber der normale Mitarbeiter muss auch irgendwo wohnen.

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